Xanten: 122 neue Fünftklässler an der Gesamtschule Xanten-Sonsbeck

Xanten: 122 neue Fünftklässler an der Gesamtschule Xanten-Sonsbeck

Bezirksregierung und Schulträger entscheiden noch darüber, ob im nächsten Schuljahr fünf oder sechs neue Klassen gebildet werden.

122 Mädchen und Jungen sind für das nächste Schuljahr an der Gesamtschule Xanten-Sonsbeck angemeldet worden, allerdings nur 34 davon für den Standort Sonsbeck. Zusammengerechnet, so Schulleiter Frank Pieper, seien es immerhin zwei mehr als die 120 Fünftklässler, die nach den Sommerferien das Xantener Stiftsgymnasium besuchen.

Nachdem jetzt im Land zurückgerudert worden sei und das Turbo-Abitur wieder von G 9 abgelöst wird - gemeint ist das althergebrachte Abitur nach neun beziehungsweise 13 Jahren, die Grundschule-Zeit eingerechnet -, sei es für ihn keine Überraschung gewesen, dass sich wieder mehr Eltern fürs Gymnasium entschieden hätten, so Pieper. Und aus 122 Schülern können immer noch mehr werden: Bis zu 150 Mädchen und Jungen kann Frank Pieper insgesamt an der Gesamtschule neu aufnehmen.

Wie viele Klassen gebildet werden (fünf oder sechs sind möglich), entscheiden die Bezirksregierung und die beiden Schulträger, die Stadt Xanten und die Gemeinde Sonsbeck. Die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren hätten gezeigt, dass auch Wochen nach einem Anmelde-Stichtag noch Eltern kommen, die für ihre Zöglinge eine geeignete Schule suchen, sagt Pieper.

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Im Schuljahr 2019/20 beginnt auch an der Gesamtschule die gymnasiale Oberstufe. Schulleiter Pieper rechnet damit, dass die dann dreizügig an den Start gehen wird. Und wenn der erste Jahrgang hier Abitur gemacht habe, sei vielleicht auch der letzte Skeptiker überzeugt. "Wir haben eine gute Schulform", sagt Pieper und verweist auf ein "Pfund" von vielen, mit dem die Gesamtschule im Unterschied zum Gymnasium wuchern kann: mit der Freiheit der Sprachen-Wahl.

Englisch ab der fünften Klasse bis zum Abitur Pflicht; in den Jahrgangsstufen sechs und sieben können die Schüler Latein oder Spanisch zusätzlich wählen, müssen es aber nicht. Ab Klasse acht werden Niederländisch und Französisch angeboten. Auch hier können die Schüler entscheiden, ob sie eine der beiden Sprachen erlernen möchten.

Ab Klasse elf gibt's kein Pardon mehr: Da wird auch an der Gesamtschule eine zweite Fremdsprache Pflicht - Spanisch oder Niederländisch.

(jas)