Wuppertal: Wuppertaler Mode punktet in Wien

Wuppertal: Wuppertaler Mode punktet in Wien

Emin Bolbolian konnte seine Kollektion beim Eurovision Song Contest zeigen.

Wien vor drei Wochen: Der Showdown für den Start des Eurovision Song Contests (ESC) läuft. Hinter den Kulissen läuft aber viel mehr als bloßes Einsingen. Models müssen eingekleidet werden. Auf dem Rathausplatz fand erstmals auch eine internationale Modenschau statt - die Show "Fashion for Europe". Weltweit im Fernsehen übertragen, präsentierten große Designer wie Calzedonia für Italien oder Michalsky für Deutschland ihre Kollektionen. Auch Armenien war vertreten - durch die Modefirma "Sinoian" aus Wuppertal. Inhaber Emin Bolbolian sagt: "Es hat sich absolut gelohnt."

Viele Schnörkel, kräftige Farben und Kreuzelemente auf schwarzem Hintergrund - armenische Symbole sind ausdrucksstark, und vor allen Dingen passen sie zu Bolbolian und seinen Wurzeln. Seine Firma gründete der studierte Kommunikationsdesigner erst vor einem Jahr und bekam seine Chance quasi über Nacht. "Morgens früh checke ich immer meine E-Mails und plötzlich stand da eine Einladung auf Englisch!" Sein Glück: Das Label sei weltweit das einzige armenische mit "High-End-Streetwear".

  • ESC-Finale in Lissabon : Der Eurovision Song Contest im Public Viewing

Acht Outfits musste er vorab präsentieren. Die Resonanz nach der Show sei durchweg positiv gewesen. Umso motivierter ist Bolbolian, die Kollektion nun in Serie zu produzieren: "Mit einem Mal kamen so viele Nachfragen. Es kommt jede Menge Arbeit auf mich zu, so soll es sein!"

(RP)
Mehr von RP ONLINE