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Wuppertal: Elefantenstatue „Tuffi“ ist wieder da

Auf Tauchstation gegangen : Wuppertaler Elefantenstatue „Tuffi“ ist wieder da

Ein Angler entdeckte den steinernen Elefanten in der Wupper. Er hatte sich über eine merkwürdige Bugwelle im Wasser gewundert. Das Hochwasser vergangene Woche hatte die Statue vom Sockel geschwemmt.

Rund eine Woche nach der verheerenden Flut ist in Wuppertal die in der Wupper verschwundene Elefantenskulptur Tuffi wieder aufgetaucht. „Wir haben ihn wieder. Der ist im Grunde nur auf Tauchstation gegangen“, sagte Dajana Meier, Vorstandsvorsitzende des Vereins Neue Ufer Wuppertal am Mittwoch über den Störstein. Ein Angler und Pate des Vereins habe das 3,5 Tonnen schwere Kunstwerk wohl am Montagabend neben seinem Sockel mitten in der Wupper entdeckt. „Da, wo es immer ruhig floss, war auf einmal eine komische Bugwelle zu sehen“, berichtete Meier.

Das Hochwasser in der vergangenen Woche hatte Tuffi vom Sockel gestoßen und in der Wupper verschwinden lassen. Nun sei das Wasser wieder genug abgeflossen, so dass man die wohl auf der Seite liegende Skulptur erkennen könne. Sie sei auf den ersten Blick nicht durchgebrochen. In der kommenden Woche will sich der Verein nun mit dem Bildhauer des Störsteins treffen, um die Schäden zu begutachten. Bis die Elefantendame aus Lavabasalt wieder auf ihrem Sockel sitzt, könnte es laut Meier noch einige Wochen oder Monate dauern. Zuvor hatte die „Westdeutsche Zeitung“ über das Auftauchen der Figur berichtet.

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Die Skulptur soll an die junge Elefantenkuh Tuffi erinnern, die bei einer Fahrt in der Wuppertaler Schwebebahn vor 71 Jahren plötzlich die Außenwand der Kabine durchbrach und in die Tiefe sprang. Sie landete unverletzt auf dem Hinterteil in einem Schlammloch der Wupper. Im September 2020 wurde die strömungsgünstig gestaltete Skulptur ungefähr an die Stelle, an der Tuffi nach dem Fall aus etwa zehn Metern Höhe landete, in die Wupper gesetzt.

(chal/dpa)