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Wuppertal: "Viertelklang" auf Remscheid und Solingen ausgeweitet

Wuppertal : "Viertelklang" auf Remscheid und Solingen ausgeweitet

Das beliebte Musikfestival "Viertelklang" wird bergisch: Es findet nicht nur am 7. September wieder im Luisenviertel statt, sondern lässt auch Solingen-Gräfrath am 28. September und Remscheid-Lennep am 12. Oktober erklingen.

"So können sich die Leute musikalisch besser kennenlernen", erklärt Monika Heigermoser vom Kulturbüro Wuppertal. Remscheider Bands und das Solinger Streichquartett spielen in Wuppertal, während Wuppertaler Musiker in Solingen und Remscheid auftreten. Heigermoser: "Wir wollen das musikalische Potenzial in der Region zeigen." Dass Wuppertal quantitativ am stärksten vertreten sei, liege daran, dass es in der größten Stadt im Bergischen natürlich die meisten Musiker gebe, sagt Heigermoser, die das Festival 2011 aus der Taufe hob. 2012 folgte "Viertelklang" in Oberbarmen.

Nun ist in Wuppertal wieder das Luisenviertel an der Reihe: Prinzip der Reihe ist es, dass an wechselnden Orten die Musik spielt. Der Besucher kann sich treiben lassen. Auf der musikalischen Reise erlebt man "Uncle Ho", "Club des Belugas" und später Jan Kazda in der Bergischen VHS, die Big Band "Jazz Pension" im Katholischen Stadthaus, das griechische Ensemble Notios Anemos und den Konzertchor der Volksbühne im Finanzamt, Björn Krügers Rockprojekt "Wildfire" sowie anschließend Jochen Bauer mit dem Solinger Streichquartett in der Sophienkirche. Roswitha Dasch und Judith Genske treten im Ort auf. Für "künstlerische Durchlässigkeit" sorgt das Eintrittsbändchen für zehn Euro: Es berechtigt an diesem Abend auch zum Besuch der Bergischen Chornacht in der Stadthalle sowie zum Wolfgang-Schmidtke-Konzert im Café Ada.

(mey)