Wuppertal: Stadt erntet Kritik in Sachen Forensik

Wuppertal: Stadt erntet Kritik in Sachen Forensik

"Die Stadt droht die Entscheidung über den Forensik-Standort in Wuppertal zu verschlafen", sagt Georg Weber, Sprecher der Bürgerinitiative "Keine Forensik auf Lichtscheid". Die Forensik werde nur dann an der Kleinen Höhe errichtet, wenn die Stadt dort, wie mit dem Land vereinbart und vom Rat beschlossen, Baurecht schaffe.

Das Verfahren habe die Stadt aber klammheimlich ausgesetzt. Da die Bereitschaftspolizei aus Platzgründen am Standort Müngstener Straße festhalte, sei zu befürchten, dass das Land nun "den bestmöglichen Standort auswähle".

Dies könne das landeseigene Grundstück an der Parkstraße sein, das für die Einrichtungen der Bereitschaftspolizei nicht groß genug ist. Der FDP-Landtagsabgeordnete Marcel Hafke fordert von Oberbürgermeister Andreas Mucke, die Standortfrage zur Chefsache zu erklären und den Weg für die Bebauung der Kleinen Höhe freizumachen. Ende 2017 habe der Rat der Stadt grünes Licht für die Planungen der Forensik auf der Kleinen Höhe gegeben. Andernfalls, so Hafke, werde die Landesregierung die landeseigene Fläche an der Parkstraße in Betracht ziehen.

(red)