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Wuppertal: Schwimmleistungszentrum muss saniert werden

Wuppertal : Schwimmleistungszentrum muss saniert werden

Fliesenprobleme und undichte Rinne: Ab Sommer bleibt das Bad geschlossen. Sanierungskosten: 2,7 Millionen Euro.

Paukenschlag für Wuppertals Schwimmer. Eigentlich schien die Zeit der Grundsanierungen in den verbliebenen städtischen Hallenbädern vorbei zu sein, doch nun steht die nächste Schließung eines Bades ins Haus. Betroffen ist das größte der Stadt - das Schwimmleistungszentrum Küllenhahn, das vor allem von Schulen und Vereinen genutzt wird.

Das Grundproblem sind die Fliesen, die sich seit der Wiederöffnung nach Neubau 1999 immer wieder großflächig lösen. Um den Betrieb nicht zu beeinträchtigen, wurden sie zum Teil von Tauchern nachgeklebt - lediglich ein Herumdoktern an Symptomen. Jetzt soll das Bad als das Erste in Wuppertal ein Edelstahlbecken erhalten. Weil bei den Kernbohrungen zudem festgestellt wurde, dass die Überlaufrinne undicht ist, entschloss man sich zu einer größeren Sanierung, bei der auch die Holzpaneele auf den Galerien durch pflegeleichteren Beton ersetzt werden.

"Das Ganze soll ungefähr sechs Monate dauern und rund 2,7 Millionen Euro kosten", sagt Bäderamtsleiter Michael Kieckbusch. Mit dem Gebäudemanagement, das die Federführung hat, stellte man die Pläne jetzt dem Schwimmverband vor. Das Bad gilt als Herz des Wuppertaler Spitzen-Schwimmsports. Von den 15 800 Nutzern, die es im Beispielmonat September 2016 hatte, waren 7843 Schüler, 4200 Vereinssportler und der Rest öffentliche Badegäste.

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Simone Osygus als Vorsitzende des Schwimmverbands Wuppertal und Volkmar Schwarz, Geschäftsführer des Stadtsportverbands, wurde jetzt dargelegt, dass man vorhabe, das Bad ab drei Wochen vor den Sommerferien zu schließen und hoffe, die Maßnahme bis Jahresende abschließen zu können. Sollte allerdings die Aussicht auf Landeszuschüsse für den Sportstättenbau im Rahmen der Spitzensportförderung bestehen, könnte sich die Schließung noch verzögern. Das soll jetzt geklärt werden. Sonst bliebe die komplette Summe am städtischen Gebäudemanagement hängen und müsste aus Mitteln der Bauunterhaltung bestritten werden. Gewährleistungsansprüche gegenüber dem damaligen Generalunternehmer könne man nicht geltend machen, den gebe es so nicht mehr.

Osygus: "Das tut weh. Aber wir haben auch in der Vergangenheit bei Schließngen Übergangslösungen gefunden." Wenn alle mitziehen, könnten die Beeinträchtigungen in Grenzen gehalten werden.

(RP)