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Wuppertal: Schwebebahnausbau geht in die letzte Runde

Wuppertal : Schwebebahnausbau geht in die letzte Runde

Bald ist es geschafft: Nach acht Jahren wollen die Wuppertaler Stadtwerke in der Sommer-Sperrpause der Schwebebahn vom 22. Juli bis 11. August die Erneuerung von Gerüst und Fahrschiene abschließen. Denn dann wird als letzter Teil der 13,3 Kilometer langen Strecke die sogenannte Brücke und Stütze 304 ausgetauscht.

Montiert wurden die Gerüstteile bei einer Stahlbau-Firma in Düren. Die Arbeiten seien besonders aufwendig gewesen, teilen die Wuppertaler Stadtwerke mit. Denn die einzelnen Träger sollten wie beim ursprünglichen, über 100 Jahre alten Gerüst mit Nieten verbunden werden. Im Werk in Düren musste jeder Niet in einem Ofen auf eine Temperatur von 1100 Grad gebracht werden, bevor die glühenden Verbindungsstücke mit Zangenwerkzeugen in die vorbereiteten Lochverbindungen der Stahlgerüstteile eingebracht werden konnten. Die Nieten wurden hydraulisch zusammengepresst, um eine dauerhafte Verbindung herzustellen. Für die Brücke und Stütze 304 waren mehrere tausend solcher Nietvorgänge erforderlich.

Ab Montag werden Brücke und Stütze am Hardtufer ins bestehende Gerüst eingefügt. Bereits 1992 war dort ein Teil der Altkonstruktion ausgetauscht worden. Das geschah allerdings nach alten Bauunterlagen. Deshalb soll jetzt die gesamte Strecke auf einen Standard gebracht werden.

(nau)