Wuppertal: Nordbahntrasse bekommt Beleuchtung bis Vohwinkel

Wuppertal : Nordbahntrasse bekommt Beleuchtung bis Vohwinkel

Gute Nachrichten für die Nordbahntrasse: Wie von Wuppertalbewegung, Stadt und ADFC gewünscht wird der Fuß- und Radweg nicht nur, wie ursprünglich geplant, im innerstädtischen Bereich, sondern weiter Richtung Westen bis zum Homanndamm in Vohwinkel beleuchtet werden.

Möglich wird dies, weil aufgrund der günstigen Ausschreibungsergebnisse Mittel im Projekt frei wurden, die nun in die Ausweitung der LED-Beleuchtung fließen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung als Fördergeber für die Trassenbeleuchtung hat dem detaillierten Änderungsantrag der Stadt jetzt zugestimmt und damit grünes Licht für die Projekterweiterung gegeben.

Damit kann nun ein Trassenstück von 3,3 Kilometern zusätzlich beleuchtet werden, das durch Wuppertals drittgrößten Stadtteil unter anderem zum einzigen S-Bahnhof Sonnborn an der Trasse sowie zu den Gewerbegebieten Deutscher Ring und VohRang führt. "Die Erweiterung der Beleuchtung in diesem Abschnitt bedeutet eine weitere Aufwertung der Nordbahntrasse als Premium-Strecke, die sicherlich zumindest in der wärmeren Jahreszeit auch Pendler und Berufstätige zum Umstieg auf das Rad motivieren kann", sagte Stadtentwicklungs- dezernent Frank Meyer.

Bereits unmittelbar nach Prüfung der nationalen Ausschreibung im August 2012 hatte festgestanden, dass aufgrund des guten Ausschreibungsergebnisses die bewilligten zwei Millionen Euro Fördergeld aus dem Wettbewerb "Kommunen in neuem Licht" nicht ausgeschöpft werden würden. Die Wuppertaler Stadtwerke hatten nach der Vergabe im September 2012 als Projektsteuerer die Möglichkeiten einer weiteren Ausdehnung des Projektes untersucht. Neben den Kostenkalkulationen waren der Bauablauf und Artenschutzbelange zu berücksichtigen. Denn: Die Strecke nach Vohwinkel führt entlang zweier Naturschutzgebiete. Um Beeinträchtigungen für die dort lebenden Arten zu vermeiden, werden die Leuchten in diesem Bereich auf der Nordseite der Trasse stehen.

Nachdem nun der Fördergeber wie auch der Artenschutz zugestimmt haben, rechnet die Stadt mit dem Beginn der Bauarbeiten noch im April. Zusammen mit der von den Stadtwerken zuvor schon ausgearbeiteten LED-Erweiterung in östlicher Richtung über 800 Meter im Bereich Bramdelle können so insgesamt 4,1 Kilometer mehr Strecke beleuchtet werden, als im ursprünglichen Wettbewerbskonzept der Wuppertalbewegung vorgesehen war: statt 9,8 Kilometer im innerstädtischen Bereich von Dorp bis Wichlinghausen nun insgesamt 13,9 Kilometer.

Auf rund 4,5 Kilometern, zwischen dem Bahnhof Ottenbruch und der Buchenstraße, sind 72 LED-Lampen bereits installiert. Insgesamt sollen 402 Leuchten die Trasse ins rechte Licht rücken. Zusätzlich sind als weitere Aufwertung Lichtinszenierungen verschiedener Bauwerke und Besonderheiten der Trasse geplant.

(mm)
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