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Wuppertal: Neuer Fotoband über den Zoo

Wuppertal : Neuer Fotoband über den Zoo

Auf 128 Farbseiten zeigt der neue Bildband "Unser Zoo Wuppertal" das abwechslungsreiche Leben im Wuppertaler Zoo. Herausgeber ist Zoodirektor Ulrich Schürer, der dieses Jahr nach 24 Jahren Dienstzeit in den Ruhestand gehen wird. Für die Fotos waren der langjährige Zoofotograf Diedrich Kranz sowie Ralf Steinberg verantwortlich.

Schon Engpässe im Zoo-Shop

"Die Idee zu dem Band kam vom Juhr Verlag", erinnerte sich Schürer. Zusammen mit dem "Gardez! Verlag" entstand der Bildband in über einem Jahr Arbeit. Ein Großteil der Zeit nahmen die beeindruckenden Aufnahmen der Tiere in Anspruch. Die Texte, die Wissenswertes über die Tierarten und den Zoo im Allgemeinen bereithalten, schrieb Schürer hingegen in nur wenigen Wochen. "Er ist eben unser wandelndes Lexikon", scherzte Steinberg. Die Arbeit hat sich gelohnt. Von den 3000 Exemplaren der Erstauflage gingen bereits seit der Veröffentlichung am Freitag letzter Woche 1000 Stück in den Verkauf. "Wir sind wirklich mehr als zufrieden mit den ersten Zahlen", bestätigte Daniel Juhr vom gleichnamigen Verlag.

Im Zoo-Shop kam es bereits zu Engpässen. Bereits nach dem ersten Wochenende waren die ersten hundert Exemplare vergriffen. Viele der Käufer kamen bei der Präsentation am Dienstag zurück in den Zoo, um sich ihr Buch von Schürer signieren zu lassen. Eine von ihnen war die Solingerin Nastassja Novak, die wohl einer der größten Fans des Zoos ist.

"Ich bin fast jeden Tag hier", erklärte sie und hat sich gleich zwei Exemplare gekauft —eins für sich und das andere für ihre Tochter. "Mit dem Bildband ist es jetzt in etwa so, als könnte man den Zoo mit nach Hause nehmen", freute sich Novak. Allerdings haben es nicht alle Tiere in das Buch geschafft. "Man muss leider Mut zur Lücke haben", meinte Juhr. So sei es aus Zeitgründen auch nicht möglich gewesen, den Tiger-Nachwuchs mit in den Bildband hineinzunehmen.

Zu den Höhepunkten im Band zählen laut Steinberg und Kranz vor allem die Aufnahmen der Wildkatzen und des Eisbären-Nachwuchses Anori. Wichtig war es den zwei Fotografen vor allem, auch einmal Bilder zu knipsen, mit denen der Besucher nicht unbedingt rechnet. "Manchmal sieht man ein Tier auch nur von hinten oder nur eine Pfote oder ein Auge", erläuterte Steinberg und fügte hinzu: "Für den Leser gibt es also genug zu entdecken!" Ein Bild können sich Interessenten auch am 28. November machen. Im Remscheider Thalia stellen die Autoren den Bildband ab 18 Uhr vor.

Bildband: 128 Farbseiten mit Großmotiven, dazu erklärende Texte des Zoodirektors Ulrich Schürer. Der Band kostet 19,90 Euro und ist in allen gängigen Buchhandlungen wie auch übers Internet erhältlich.

(RP)