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Wuppertal: Museumsnacht: Kunst und Kultur in 17 Galerien und Museen

Wuppertal : Museumsnacht: Kunst und Kultur in 17 Galerien und Museen

Kunst und Kultur bis Mitternacht: Die diesjährige Kunst- und Museumsnacht am Freitag, 28. Juni, lockt mit 17 geöffneten Galerien und Museen sowie einem bunten Rahmenprogramm.

Eine lange Sommernacht mit Ausstellungen, Konzerten, Führungen, Vernissagen, Installationen: Das ist es, was den Veranstaltern der diesjährigen Kunst- und Museumsnacht vorschwebt. "Auf das Wetter haben wir keinen Einfluss — aber für den Rest haben wir gesorgt", sagt Monika Heigermoser, Leiterin des Kulturbüros, das die Museumsnacht veranstaltet.

Insgesamt 17 Galerien und Museen beteiligen sich in diesem Jahr, so viele wie noch nie. Sie alle öffnen ihre Türen am Freitag, 28. Juni, von 18 bis 24 Uhr und wollen die lange Sommernacht zum Kulturevent machen. "Neu dabei sind die Galerie Hengesbach, die Galerie Zeitraum, die Shakespeare live! Galerie, die Hebebühne und die Galerie Martina Diers", kündigt Heigermoser an. Den Veranstaltern geht es vor allem darum, mit dem Angebot neugierig zu machen und auch Menschen anzusprechen, die sonst vielleicht nicht regelmäßig Galerien und Museen besuchen. Damit das funktioniert, gibt es am 28. Juni an fast jedem Veranstaltungsort etwas zu entdecken. Mal ist es ein Auftritt, wie etwa der von Musikerin Anna Luca ab 20.30 Uhr in der Galerie Martina Diers oder der von Sängerin Judith Genske ab 21 Uhr im Von der Heydt-Museum, die extra für den Abend ein zum Museum passendes Repertoire zusammengestellt hat, mal ist es eine Performance wie die von Tänzer Jean Laurent Sasportes in der Backstubengalerie. Dort wird eine Fotoausstellung zum Tanztheater eröffnet.

"Wir wollen nicht einfach nur Bilder und Kunstwerke zeigen, sondern sie mit anderen Kunstformen verbinden und auf diese Weise neue Eindrücke schaffen", sagt die Kulturbüro-Chefin. Dazu passen auch die Lesung von Christian von Treskow, Schauspiel-Intendant der Wuppertaler Bühnen, ab 22 Uhr in der Begegnungsstätte Alte Synagoge, oder die Dokumentation "Der Preis der Blue Jeans" ab 19.30 Uhr im Völkerkundemuseum.

Zum ersten Mal gibt es in diesem Jahr auch zwei Führungen durch die Museumsnacht. "Sie sind für alle gedacht, die den Abend in lockerer und netter Gesellschaft erleben wollen", sagt die Leiterin des Kulturbüros. Eine Führung startet um 19 Uhr vor der Galerie Grölle pass:project, die andere zur gleichen Zeit vor dem BKG Studio. Zur Teilnahme berechtigt die normale Eintrittskarte.

Die Eintrittskarte kostet fünf Euro im Vorverkauf (ermäßigt drei Euro) beziehungsweise sechs Euro an der Abendkasse. Allerdings wird sie nur für die Museen gebraucht — der Eintritt in die Galerien ist kostenlos. Wie schon 2012 berechtigt das Ticket in der Kunst- und Museumsnacht zur kostenlosen Fahrt mit Bus und Bahn. Karten gibt es vorab in allen teilnehmenden Museen und im Internet unter: www.wuppertal-live.de

(mm)