Wuppertal: Marode Stützmauer sorgt für Teilsperrung der Trasse

Wuppertal: Marode Stützmauer sorgt für Teilsperrung der Trasse

Gute und schlechte Nachrichten von der Nordbahntrasse wechseln sich derzeit ab. Gerade wurde das durchgehende, neun Kilometer lange Stück bis Barmen freigegeben und dank LED beleuchtet, da kam am Mittwoch die nächste Hiobsbotschaft:

Im Bereich Engelnberg musste die Trasse wegen herabfallender Steine aus dem Mauerwerk erneut abgesperrt werden. Doch bereits seit gestern kann die Trasse wieder genutzt werden — allerdings mit einer Einschränkung an der betroffenen Stelle. Dort verhindert eine Längssperrung, dass Passanten oder Fahrradfahrer von Steinen getroffen werden können.

Festgestellt worden war der Schaden durch einen unabhängigen Bauwerksprüfer, der im Auftrag der Stadt routinemäßig die Bauwerke und Felshänge an der Trasse begutachtete. Er stellte im Bereich des Einschnitts Tunnel Engelnberg loses Fels- und Mauergestein fest, von dem einige schwere Brocken bereits aus sechs bis sieben Metern Höhe heruntergestürzt waren. Daraufhin veranlasste die Stadt umgehend die kurzfristige Sperrung der Trasse.

Der 477 Meter lange Tunnel Dorp, bisher noch aus Sicherheitsgründen gesperrt und wie ein Riegel zwischen den fertigen Bereichen zu beiden Seiten, kann ab 10. August zumindest provisorisch geöffnet werden. Denn dann steht das provisorische Gerüst im Tunnel, das verhindert, dass Mauerstücke herabfallen. Der Aufbau beginnt am Montag. An den Kosten von 60 000 Euro kann man sich laut Stadt mit einer Spende beteiligen. Infos unter www.wuppertal.de.

(mey)
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