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Zoo Wuppertal: Kranke Gorillas: Lage weiter angespannt

Zoo Wuppertal : Kranke Gorillas: Lage weiter angespannt

Bei den schwer erkrankten Gorillas im Wuppertaler Zoo gibt es noch keine Entwarnung. "Die Lage bleibt weiter angespannt", gab der Zoo amFreitag bekannt. Vor allem Vimoto gehe es seit zwei Tagen wieder schlechter. Der für den 24. August geplante Affen- und Menschenaffentag wurde abgesagt.

Fünf der sechs Wuppertaler Gorillas leiden an Appetitlosigkeit und Durchfällen. Laut Zoo scheint sich "der Gesundheitszustand bei einigen Tieren nach mehreren Behandlungen durch Tierarzt und Zoodirektor Dr. Arne Lawrenz erfreulicherweise inzwischen stabilisiert zu haben" Doch Vimoto muss weiterhin behandelt werden. Besonders schlimm hatte es zuvor grace, Rosi und Okiwa erwischt.

Bei der Suche nach der Ursache der Krankheit ist der Zoo inzwischen einen Schritt weiter gekommen. Blut- und Kotproben wurden von mehreren Instituten und Labors auf Krankheitserreger untersucht, der Zoo hatte ein kleines Labor in der Veterinärstation eingerichtet. Ein "Coronavirus" gilt mittlerweile als wahrscheinlicher Versursacher der Epidemie. Coronaviren sind laut Zoo "im Tierreich durchaus verbreitet und auch bei Menschen unter anderem als Erreger von Diarrhoe bekannt".

Der Affen- und Menschenaffentag soll in den Herbstferien nachgeholt werden.

(irz)