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Wuppertal: Die GWG-Sanierung läuft nach Plan

Wuppertal : Die GWG-Sanierung läuft nach Plan

Die Sanierung der krisengeschüttelten Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft (GWG), die in Wuppertal rund 5600 Wohnungen im Bestand hat, entwickelt sich besser als geplant. Auch im zweiten Controllingbericht stehen fast alle symbolischen Ampeln auf grün.

Nur die Instandhaltungsaufwendungen werden höher als erwartet ausfallen, dies kann durch steigende Mieteinnahmen kompensiert werden.

Das Rettungspaket für die GWG zeigt seit Jahresbeginn Wirkung. Nachdem frühere Finanzspritzen der Stadt aufgrund der hohen Verschuldung der GWG nicht mehr als der Tropfen auf den heißen Stein waren, scheint der sogenannte kombinierte Ansatz, den die Prüfer des Unternehmens Pricewaterhouse Coopers (PWC) vorgeschlagen haben, zu greifen. Mit 57 Millionen Euro half die Stadt 2017 der GWG unter die Arme und ermöglichte damit strukturelle Veränderungen. Die Stadt muss für diese Rettungsaktion zusätzlich zwei Millionen Euro an Zinsen aufbringen.

Langfristig ist der Abbau der Verschuldung das wichtigste Ziel. 2011 hatte die GWG einen Schuldenberg von 300 Millionen Euro aufgetürmt, die Gesamtverschuldung konnte inzwischen auf rund 220 Millionen Euro gesenkt werden. Die Entschuldung verläuft hochgerechnet auf das Ende des Jahres 2018 um 2,7 Millionen Euro besser als geplant. Die GWG wird ihre Eigenkapitalquote auf 24,5 Prozent steigern können, was ihre Kreditwürdigkeit enorm steigert. 2011 betrug die Eigenkapitalquote nur 2,8 Prozent.

(ab)