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Wülfrather Gruppe schlägt Hilfen für Neustart nach Corona vor

Nach den Corona-Beschränkungen : Wülfrather Gruppe schlägt Hilfen für Neustart vor

Profitieren sollen Einzelhändler, Gastronomen, Vereine und Schüler, die derzeit ganz besonders unter den Pandemie-Beschränkungen leiden.

(RP) Die „Wülfrather Gruppe“ um Wolfgang Peetz macht sich Gedanken über die vielen Gruppen, die auf unterschiedliche Art von den Pandemie-Beschränkungen betroffen sind. Nun, da alle Kennzahlen rückläufig sind und die dritte Welle überstanden scheint, spüre man, dass alle ungeduldig darauf warten, dass das „normale“ Leben wieder losgeht. „Viele werden diesen Neustart aber nicht alleine schaffen“, sagt Peetz. Die Fraktion der Wülfrather Gruppe schlägt daher unter dem Titel „Wülfrather Neustart“ ein Maßnahmenpaket vor, das in die Haushaltsberatungen der Fachausschüsse einfließen soll.

„Uns ist bewusst, dass viele Maßnahmen bis in das nächste Jahr und darüber hinaus wirken müssen. Aber wir müssen jetzt anfangen“, unterstreicht Peetz. So soll die Verwaltung zum Beispiel prüfen, ob die Stadt ein Programm zur Zahlung von Überbrückungsdarlehen für ums Überleben kämpfende Wülfrather Unternehmen auflegen kann. Einzelhändler, Gastronomen und Gewerbetreibende, die einen positiven Bewilligungsbescheid für Corona-Hilfen des Bundes oder des Landes haben, aber noch auf die Auszahlung warten, sollen ein zinsloses Überbrückungsdarlehen der Stadt erhalten. Rückzahlung dann unmittelbar nach Eingang der Bundes- bzw. Landeshilfen. Zudem schwebt der Wülfrather Gruppe ein von der Stadt aufgelegtes Kulturprogramm vor, aus dem Wülfrather Vereine, die seit mehr als einem Jahr keine Gelegenheit mehr zur Präsentation haben, gegen Gage in der ohnehin belebungsbedürftigen Fußgängerzone auftreten können. Aus den Programm-Mitteln sollen neben den Gagen auch die technischen Unterstützungen finanziert werden.

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Der dritte Punkt des Neustart-Programms zielt auf Bewegungsförderung für Wüfrather Kinder, mit Blick auf (zum Beispiel) die Ferienangebote des Kinder- und Jugendhauses, eine mögliche Öffnung der Sportanlagen auch in den Ferien, einen Ausbau der Schwimmkurse in der Wasserwelt und die Unterstützung der Aktion „Vereinsgutschein“ für Kinder ab vier Jahre. Seit dem Frühjahr 2020 verharrten der Freizeit- und der Vereinssport im Lockdown. Der Deutsche Olympische Sportbund sehe „die Gefahr von massiven und teilweise irreparablen Schäden an unserem Sportsystem“.

Die Wülfrather Gruppe will sich dem Antrag der Ratsfraktion Die Linke/Wülfrather Liste für ein Konzept zur Unterstützung und Begleitung von Kindern und Jugendlichen, um Bildungsbenachteiligung entgegen zu wirken, anschließen. „Wir möchten diesen Antrag gerne ergänzen um eine Sommerschule, die möglichst noch in diesen Sommerferien stattfindet. Denn Schätzungen zufolge haben die pandemiebedingten Schulschließungen bei bis zu einem Viertel der Schüler zu deutlichen Lernrückständen geführt“ so Wolfgang Peetz.