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Wülfrather FFF-Gruppe macht mit beim globalen Klimastreik

Umweltschutz : Wülfrather machen mit beim globalen Klimastreik

Die Demonstration beginnt am Freitag um 15 Uhr am Marktplatz. Die Teilnehmer fordern von der Politik einen klaren Plan für die Einhaltung des 1,5 Grad-Ziels.

(RP) Die Bundestagswahl am 26. September wird die Grundlage für die politische Arbeit der nächsten vier Jahre legen. „Sie ist eine Jahrhundertwahl – denn das Klima steht auf der Kippe und damit unsere Lebensgrundlage weit über dieses Jahrhundert hinaus. Die nächste Legislaturperiode ist die letzte, in der noch die Weichen gestellt werden können, um die 1,5 °C-Grenze einzuhalten“, unterstreichen die Mitglieder der Wülfrather Ortsgruppe von „Fridays for Future“ in einer Mitteilung.

Um vor der Wahl erneut auf die Wichtigkeit des Themas aufmerksam zu machen, werden Aktivisten am Freitag, 24. September, deutschlandweit in über 300 Städten auf die Straße gehen – auch in Wülfrath. Die Demonstration soll um 15 Uhr am Marktplatz beginnen. Von dort aus geht es in Richtung Rathaus und durch die Innenstadt. Die Demonstrationszug endet auf dem Platz vor der Sparkasse.

„Es gibt noch keine Partei, die einen klaren Plan für die Einhaltung des 1,5 Grad-Zieles hat, obwohl sogar das Bundesverfassungsgericht uns ein Recht auf Zukunft zugesprochen hat. Der Koalitionsvertrag muss somit, egal welche demokratischen Parteien diesen aushandeln, ein klares Ziel für die Einhaltung von 1,5 Grad haben. Und damit das passiert, gehen wir für das Klima auf die Straße“, sagt Julia Schröder von der FFF-Ortsgruppe Wülfrath.

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Während der gesamten Demonstration gelten die Maskenpflicht und die gängigen Abstandsregeln. „Wir rufen alle Menschen dazu auf, sich uns anzuschließen und mit uns auf die Straßen zu gehen. 1,5 °C-Politik kann man noch immer nicht wählen, sondern nur erkämpfen. Am 24. September und in den Wochen und Monaten danach sind wir gemeinsam laut und machen als ganze Gesellschaft, als Eltern, Freunde, Arbeitskollegen, Klassenkameraden, Omas und Opas, Klimagerechtigkeit möglich – denn wir sind #AlleFürsKlima“, Schröder.

Die Klimakrise sei wissenschaftlich seit Jahrzehnten bekannt. Sie stelle die Gesellschaft vor riesige systemische Herausforderungen, bei denen es schon lange nicht mehr nur um den CO2-Ausstoß gehe. Seit Jahrzehnten forderten Menschen weltweit, dass die Regierungen planetare Grenzen einhalten und damit den Schutz und letztendlich das Überleben der Menschheit sichern.

Längst sei die Klimakrise an vielen Orten und für viele Menschen Realität: Brände, Überschwemmungen, Dürren und extreme Wetterlagen bedrohen das Leben und die Sicherheit von Menschen.

Weitere Informationen auf instagram unter @fridaysforfuture.wuelfrath