Wülfrath: Wülfrath pro erklärt, was man zum Kindertrödel wissen muss

Interview mit Dirk Herbener : Kindertrödel liegt im Trend

Der Vorsitzende von Wülfrath Pro erklärt alles Wichtige zur Veranstaltung am 25. August.

Noch wenige Plätze für den Kindertrödelmarkt am Sonntag, 25. August, von 11 bis 17 Uhr, sind frei. Der letzte Termin, eine Platzkarte zu erhalten, ist am Samstag, 17. August, 10 bis 13 Uhr, im ehemaligen Geschäft Schultheiß an der Wilhelmstraße.

Seit mehr als 30 Jahre gibt es mittlerweile den Kindertrödelmarkt in der Wülfrather Innenstadt. Was ist das Besondere daran?

Dirk Herbener Der Kindertrödelmarkt ist eine alteingesessene Sache und wurde schon immer von Wülfrath pro organisiert. Das Besondere daran ist, dass hier zu 80 Prozent Kindersachen getrödelt werden. Das ist ein Trödel, bei dem die Kinder selbst verkaufen und nicht die Erwachsenen, die höchstens unterstützend zur Seite stehen. So kann es auch vorkommen, dass die Kinder ihr gerade eingenommenes Geld für andere Dinge am Nachbarstand wieder ausgeben.

Es gab Jahre, da standen die Trödelfans sogar Schlange für den Anmeldetermin. In diesem Jahr gibt es mehrere Anmeldetermine in dem ehemaligen Geschäft Schultheiß an der Wilhelmstraße. Warum wird das gemacht?

Herbener Früher wurden die Platzkarten an zwei Terminen an der Sparkasse vergeben oder man konnte noch mal einige Plätze beim Goldschmied nachordern. In diesem Jahr gibt es mehrere Termine und die Platzkarten werden ausschließlich vom Vorstand von Wülfrath pro in der ehemaligen Metzgerei Schultheiß ausgegeben. Wir wollten den persönlichen Kontakt.

Wie ist das Interesse in diesem Jahr? Wie viel Platzkarten gibt es noch?

Herbener Die Tendenz im Vergleich zum letzten Jahr ist steigend. Wir haben schon jetzt mehr als 20 Stände mehr als im vergangenen Jahr. Im vergangenen Jahr waren nur 150 belegt, insgesamt sind aber 230 verfügbar.

Gibt es in diesem Jahr irgendwelche Neuerungen?

Herbener Wir von Wülfrath pro verkaufen nicht nur die Platzkarten selbst, sondern haben die Innenstadt mit den möglichen Trödelflächen auch neu vermessen und neu durchstrukturiert. Desweiteren werden die Flächen für die einzelnen Stände auf dem Boden mit Nummern gekennzeichnet, sodass die Trödler anhand ihrer Trödelscheine genau sehen können, wo sie ihren Stand aufbauen dürfen.

Was müssen die Standbetreiber sonst noch wissen, außer dass jeder Stand drei Meter lang ist und eine Gebühr von 10 Euro anfällt. Ab wann darf aufgebaut werden? Was darf getrödelt werden?

Herbener Um 11 Uhr startet der Kindertrödelmarkt offiziell, ab 10 Uhr darf aufgebaut, um 17 Uhr spätestens abgebaut werden. Wichtig ist, dass es sich bei den verkauften Sachen nicht um Neuware handelt und 80 Prozent sollten Sachen für Kinder wie Spielzeug, Bücher, Kleidung oder Möbel sein. Wenn zwischendurch mal ein alter Suppentopf der Mutter mitverkauft wird, dann ist das nicht schlimm.

(isf)
Mehr von RP ONLINE