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Wülfrath: Weitere Corona-Fälle in Bergischer Diakonie Aprath

Zehn Bewohner in umliegende Krankenhäuser transportiert : Weitere Corona-Fälle in Bergischer Diakonie Aprath

Zehn Bewohner des geschlossenen Wohnbereichs der Diakonie wurden in Kliniken verbracht.

Zur Vorsorge und Sicherheit der Bewohner und aller Mitarbeiter der Bergischen Diakonie Aprath wurde Freitagvormittag der leitende Notarzt des Kreisgesundheitsamts bestellt, wie die Sprecherin der Einrichtung, Renate Zanjani, informiert. Als Ergebnis der vorgenommenen Untersuchungen bei allen Bewohnern wurden im Anschluss zehn der Haus-Heinersdorff-Bewohner in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Für viel Wirbel sorgte das, weil zum Transport entsprechend viele Krankenwagen vorfuhren. „Gründe für die Einleitung des stationären Krankenhausaufenthaltes sind überwiegend die diagnostischen Maßnahmen aufgrund eines fiebrigen Allgemeinzustands“, führt die Sprecherin weiter aus. Wie lange die zehn Bewohner in den Krankenhäusern verbleiben, kann derzeit nicht gesagt werden. Bereits Ende März waren im geschlossenen gerontopsychiatrischen Wohnbereich des Haus Karl Heinersdorff in Wülfrath, wo für gewöhnlich 38 Personen leben, vier Corona-Erkrankungen bekannt geworden.

Bei allen vier am Covid-19-Virkus Erkrankten sei der Krankheitsverlauf „bisher milde“, zeigen sich Zanjani und Diakonie-Kollegen erleichtert. Aktuell leben im Haus Heinersdorff, einem zweigeschossigen Gebäude, im Wohnbereich in der oberen Etage 28 Menschen. Die Bewohner sind im Alter von 67 bis 85 Jahren.

Seit Beginn der Pandemie gelten in der Einrichtung die Abstandsregeln. Außerdem wird dafür gesorgt, dass die Bewohner sich so wenig wie möglich begegnen. Die Gerontopsychiatrie befasst sich mit psychischen Erkrankungen, die typischerweise im Alter auftreten, wie beispielsweise Demenzen.

(von)