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Wülfrath: Unfall- und Kriminalitätsstatistik

Verkehrssicherheit in Wülfrath : Polizei meldet weniger Unfälle

Die Unfall- und Kriminalitätsstatistik verzeichnet allgemein rückläufige Zahlen.

(von) Mit verschiedenen Sicherheitsprogrammen verfolgt die Polizei im Kreis Mettmann auch Ziele, die sich nicht unmittelbar in konkreten Zahlen ablesen lassen. Das restliche Konvolut aus Zahlen, Daten und Fakten auch für Wülfrath wurde jetzt vorgelegt.

Die Statistik zählt allerlei auf, eines der dramatischsten Ereignisse trug sich im Sommer 2019 zu, am 18. Juni des vergangenen Jahres geriet um 21.47 Uhr ein 68-jähriger Mann unter den Reifen eines anfahrenden Busses und verstarb infolge seiner hierbei erlittenen Verletzungen.

Jenseits dessen bilanziert Uwe Knorr, Leiter der Wülfrather Polizeiwache, wie folgt: In einer Einzelaufstellung ergeben sich 53 Verkehrsunfälle mit Personenschaden und 148 Verkehrsunfallfluchten.

Im Vergleich zum Vorjahr sank die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden um 3,64 Prozent, die der Unfallfluchten sank um 5,13 Prozent. 13 Personen wurden schwer verletzt. 53 Personen wurden leicht verletzt. Eine Person verstarb an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Damit bleibt als Resümee: Die VHZ sank im Vergleich zum Vorjahr um 4,78 Prozent.

Und auch die Kriminalitätsentwicklung, mit KHZ abgekürzt, lässt sich in Zahlen dokumentieren: Sie sank im Vergleich zum Vorjahr auf einen Wert von 3.894. Es wurden insgesamt 383 Tatverdächtige ermittelt. Davon waren 82, das entspricht 21,41 Prozent, unter 21 Jahre alt. Von den 819 Straftaten konnten 442 aufgeklärt werden.

Die Fallzahlen im Bereich Wohnungseinbruch sanken mit acht Fällen im Vergleich zum Vorjahr erneut deutlich. Der Anteil der Versuchstaten lag im Jahr 2019 bei 37,50 Prozent und somit höher als im Vorjahr.

Die Fallzahlen im Bereich der Straßenkriminalität sanken von 197 Fällen im Jahr 2018 auf 190 Straftaten 2019. Die Aufklärungsquote  stieg auf 18,42 Prozent. Im Bereich der Gewaltkriminalität wurden 2019 insgesamt 24 Fälle erfasst, sieben weniger als im Vorjahr. Damit sank hier die Aufklärungsquote, nämlich im Vergleich zur Zahl des Vorjahrs auf 83,33 Prozent.