Wülfrath: Stadt erklärt richtiges Bereitstellen von Sperrgut

Abfallberatung in Wülfrath : Stadt erklärt richtiges Bereitstellen von Sperrgut

Es gibt Regeln für die Abfuhr. Die Wülfrather Abfallberatung bittet diese einzuhalten.

Um eine reibungslose Abfuhr von Sperrmüll zu gewährleisten, weist die Stadt auf ihr neues System hin, das seit dem 1. April 2018 besteht. „Mit Einführung des neuen Abfallkonzeptes 2018plus wurde in der Sperrmüllabfuhr einiges geändert“, informiert die Abfallberatung. Demnach wurden Sperrmüllmarken abgeschafft, die Anmeldung erfolgt jetzt telefonisch oder online direkt beim Entsorger Awista, und Sperrgut wird ohne zusätzliche Gebühren alle vier Wochen beim Haushalt abgeholt. Neu sei auch, dass Altholz getrennt eingesammelt und zur Verwertung gebracht wird. „Die Abfuhr kann nur dann reibungslos erfolgen, wenn alles ordnungsgemäß bereitgestellt wird“, appelliert die Beratung.

Am eigentlichen Abfuhrtag gebe es drei Etappen: In einer Tour wird brennbares Sperrgut wie Sofas, Kinderwagen, Matratzen, Stühle mit Polster, Spiegel und Glasscheiben, Körbe, Schubladen und anderes eingesammelt. Aus Sicherheitsgründen müssen Spiegel und Glasscheiben grundsätzlichen immer eingepackt werden. Eine weitere Tour umfasst alle Möbelhölzer wie Schränke, Tische oder Stühle ohne Polster. Holzteile von demontierten Möbeln werden mitgenommen, wenn diese eindeutig als Möbelbestandteile erkennbar sind. Bei der dritten Fahrt werden ausgediente Elektrogeräte eingesammelt. „Wichtig ist, das Sperrgut so vorsortiert am Straßenrand bereitzustellen, dass sich die Mülllader nicht durch Sperrmüllberge durchwühlen müssen, um an die richtigen Abfallarten für die jeweilige Tour zu gelangen“, erläutert die Abfallberatung. Mitgenommen wird nur angemeldetes Sperrgut.

Die Abfallberatung beklagt aber auch, dass häufig Bauhölzer als Sperrmüll an die Straße gelegt werde. Fußbodenbeläge aus Holz, Holztüren, Fensterrahmen, Fußleisten, Paletten, Laminat, Holzdielen, Baubretter, Wand– und Deckenverkleidung und anderes Bauholz, Gartenzäune, Terrassenhölzer, Bahnschwellen und weitere behandelte Hölzer werden aber nicht mitgenommen, da diese nicht als Altholz verwertet werden können. In der Vergangenheit erfolgte in Wülfrath keine Altholztrennung, sondern alle Holzarten gelangten zur Verbrennung. Das hat sich mit dem neuen Sperrmüllsystem verändert.

Wichtig für die Abfuhr: Sperrmüll darf nur am Abholtag bis 6 Uhr, frühestens am Abend vor dem Abholtag heraus gestellt werden. Wird der Sperrmüll nicht richtig bereitgestellt, kann dies mit Bußgeldern geahndet werden.

(isf)
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