Wülfrath: Polizei liefert sich wilde Verfolgungsjagd mit Einbrechern

Hubschraubereinsatz in Wülfrath : Polizei liefert sich wilde Verfolgungsjagd mit Einbrechern

Mit einem Hubschrauber und Spürhunden haben sich Polizeibeamte in Wülfrath an die Fersen mutmaßlicher Einbrecher geheftet. Selbst nach einem Autounfall setzten die Verdächtigen ihre halsbrecherische Flucht fort.

Es ging rasend schnell. Ein Zeuge meldete der Polizei am Donnerstagabend gegen 19.15 Uhr, dass an einem Haus am Lärchenweg das rote Licht einer Alarmanlage blinkte. Polizisten entdeckten an dem Haus sogleich eine eingeschlagene Fensterscheibe. Zudem stellten sie fest, dass die Räume durchsucht worden waren. Weitere Beamte sahen im Rahmen der Fahndung zwei Personen, die über den Ahornweg rannten. Als diese kontrolliert werden sollten, sprangen sie in einen schwarzen BMW, der fluchtartig davonraste.

Der Wagen sauste über die Eichenstraße, bog trotz Rotlicht an der Ampel nach rechts in die Mettmanner Straße ab und geriet dabei auf die Gegenfahrbahn. Schließlich kam es auf der Kreuzung Mettmanner/Velberter Straße zu einem Zusammenstoß mit einem 69-jährigen Wülfrather, der mit seinem Auto von der Velberter Straße kommend bei Grünlicht in den Kreuzungsbereich einfuhr.

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Wie die Polizei am Freitag geschildert hat, setzte der BMW-Fahrer unbeeindruckt vom Unfall seine Fahrt fort, hielt aber nach kurzer Strecke am rechten Fahrbahnrand an. Drei Personen verließen das Fahrzeug, flüchteten zu Fuß weiter. Im Rahmen umfangreicher Fahndungsmaßnahmen, bei denen auch ein Hubschrauber und Diensthunde eingesetzt wurden, konnten zwei der drei Flüchtigen festgenommen und bei ihnen Tatwerkzeug sowie Beweismaterial sichergestellt werden. Die beiden Festgenommenen wurden der Kriminalpolizei übergeben. Der BMW, an dem gestohlene Kennzeichen angebracht waren, wurde beschlagnahmt. Der 69-jährige Wülfrather blieb bei dem Verkehrsunfall unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von circa 5000 Euro. Die Ermittlungen dauern an.

(tws)
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