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Wülfrath: Pfarerrin Henriette Sauppe wechselt nach Wuppertal

Evangelische Kirche in Wülfrath : Henriette Sauppe geht nach zwei Jahren

Mit einem Festgottesdienst wurde die 31-jährige Pfarrerin jetzt in der evangelischen Kirchengemeinde Wülfrath verabschiedet. Ihr Weg führt sie nach Wuppertal, woher sie vor zwei Jahren nach Wülfrath gekommen war.

Zwei Jahre war Henriette Sauppe als Pfarrerin zur Anstellung in der evangelisch reformierten Kirchengemeinde Wülfrath tätig. Nun wechselt sie zum 1. Juli als Pfarrerin in eine Gemeinde in Wuppertal-Unterbarmen. Mit einem festlichen Gottesdienst wurde die 31-jährige von ihrer Wülfrather Gemeinde verabschiedet.

Sie freut sich zwar auf ihre neue Aufgabe, verlässt die Wülfrather Kirchengemeinde jedoch mit Wehmut. „Es war für mich eine sehr schöne Zeit in der Kalkstadt, an die ich mich auf meinem weiteren Weg als Pfarrerin gerne erinnern werde“, betont Henriette Sauppe. Sie sei von Beginn an vom Seelsorge-Team und den Gemeindegliedern herzlich aufgenommen worden und habe recht selbständig arbeiten können. „Da hatte ich genügend Freiräume, um meine Ideen von Seelsorgearbeit umzusetzen.“

Einer ihrer Schwerpunkte war die Arbeit mit den Kinderkreisen und der Kindertagestätten. „Der Reiz des Berufs als Pfarrerin liegt darin, vielfältige Aufgaben innerhalb der Seelsorge zu übernehmen“, da gehörte ebenso die Jugendarbeit und die Betreuung älterer Menschen dazu. Ganz wichtig sei natürlich die Gestaltung der Gottesdienste und die Predigtarbeit. „Für die Vorbereitung einer guten Predigt benötige ich schon eine Menge Zeit“, sagt sie, bekommt dazu ein großes Lob von Pfarrer Thomas Rehrmann. „Henriette Sauppe ist eine sehr gute Predigerin. Da war sie bei uns in der evangelischen Kirchengemeinde für bekannt und bei den Gläubigen hoch anerkannt.“ Überhaupt hält Pfarrer Rehrmann große Stücke auf seine junge Kollegin. „Nicht nur ich, sondern die gesamte Gemeinde werden sie sehr vermissen. Auf ihrem weiteren Berufsweg wünschen wir ihr viel Erfolg.“

Henriette Sauppe, die in der Pfalz aufgewachsen ist und durch ihr Studium der evangelischen Theologie an der Kirchlichen Hochschule in Wuppertal ins Bergische Land kam, erklärt, dass früh bei ihr der Wunsch da war, Pfarrerin zu werden. „Ich nahm als Kind und Jugendliche gern an den Gottesdiensten teil und war in der kirchlichen Jugendarbeit engagiert. Für mich ist der Beruf der Pfarrerin eine Art Berufung. Ich glaube ohne dieses Gefühl der Berufung wäre es nicht einfach, als Seelsorgerin tätig zu sein.“

Im Bergischen fühlt sie sich sehr wohl und sieht auch kein Problem, von Wülfrath im Kreis Mettmann nach Wuppertal zu wechseln. „Ich wohne sowieso an der Stadtgrenze zu Wuppertal und kenne daher die Mentalität der dortigen Menschen.“ Schon vor ihrem Wahlgottesdienst im April hat sich mit der dortigen Gemeinde näher befasst und ist zuversichtlich, dass sie in ihrer neuen Gemeinde gut aufgenommen wird. „Ich gehe mit Optimismus an diese neue Aufgabe heran und sehe sie als eine Herausforderung, die ich gern annehme.“