Trotz Abmahnung von Woelki Kirche in Wülfrath segnet gleichgeschlechtliche Paare – aber nicht auf dem eigenen Gelände

Wülfrath · Die Gemeinde St. Maximin und St. Lambertus ließ es sich nicht nehmen, am Sonntag ihren zweiten Segnungsgottesdienst für gleichgeschlechtliche Paare zu feiern. Diesmal in Wülfrath – und im Asyl einer anderen Kirche.

 Andrea Lauer (r.) von der AG Regenbogenkirche und die katholische Gemeindereferentin Ulrike Platzhoff (l.) am Regenbogenaltar beim Segungsgottesdienst in der Evangelischen Kulturkirche.

Andrea Lauer (r.) von der AG Regenbogenkirche und die katholische Gemeindereferentin Ulrike Platzhoff (l.) am Regenbogenaltar beim Segungsgottesdienst in der Evangelischen Kulturkirche.

Foto: Achim Blazy (abz)

Das hatte bundesweit für Schlagzeilen gesorgt: Der Mettmanner Seelsorger, Monsignore Herbert Ullmann wurde abgemahnt vom Kölner Kardinal Woelki, weil er im Frühjahr in Mettmann einen Segnungsgottesdienst für alle sich liebenden Paare feierte und den Segen Gottes auch für Geschiedene und gleichgeschlechtliche Paare aussprach. Für den katholischen Erzbischof offensichtlich im Jahr 2023 noch ein großer Tabubruch.