Wülfrath: Maxikinder zeigen ihre Werke im Rathaus

Wülfrath : Vorschulkinder zeigen ihre Werke im Rathaus

Bis zum 22. Mai ist die Ausstellung des Evangelischen Kindergartens Rohdenhaus im Foyer zu sehen.

Dass die Eltern der „Maxikinder“ des Evangelischen Kindergartens Rohdenhaus stolz auf ihren Nachwuchs sind, ist ihnen sichtlich anzusehen. So wird das eigene Kind vor das jeweilige Kunstwerk im Rathaus-Foyer postiert, und viele Fotos mit strahlenden Kinderaugen werden geschossen.

Seit Montag sind die Werke der jungen Künstler im Rathaus zu sehen. Dabei handelt es sich um Arbeiten aus unterschiedlichen Materialien wie Holz, Draht, Styropor oder Stein, die alle die unterschiedlichen Jahreszeiten thematisieren.

Gezeigt werden die Werke der sogenannten „Maxikinder“, damit gemeint sind die insgesamt zwölf Vorschulkinder des Evangelischen Kindergartens Rohdenhaus. „Wir freuen uns, dass wir hier im Rathaus eure Werke zeigen können. Denn sonst stellen meist nur Erwachsene ihre Kunst aus“, erklärt Anja Haas vom Amt für Wirtschaftsförderung den Kindern bei der Ausstellungseröffnung am Montag.

„Das hab ich gemacht“, sagt Daria und zeigt dabei auf einen der dutzenden Lichterbögen, die dem Betrachter hell entgegen strahlen. Das Mädchen hatte den Bogen aus dünnen Ästen gebastelt, mit einer Lichterkette versehen und mit Tannenzapfen dekoriert. „Unsere Lichterbögen kamen bereits zur Weihnachtszeit gut bei Eltern und Freunden an, und viele wollten sie bereits damals kaufen“, sagt Kitaleiterin Susanne Gartmann. Für das Projekt „Jahreszeiten“ hätten die Kinder unterschiedliche Materialien kennengelernt. „Bei einigen der Arbeiten hatten die Kinder großen Respekt, wie zum Beispiel den Drahtschnecken, die im Feuerkorb glühen mussten“, sagt Gartmann. Andere Aufgaben wie etwa das Werkeln mit Meißel und Hammer an einem Ytong-Stein erforderte Kraft und Ausdauer. Nachher hätten die Kinder gestöhnt: „Nicht schon wieder Stein.“

Vorschulkind Ferris mochte am Liebsten die Arbeit an den Schneemännern aus Styropor. „Die sind schön“, erklärt der Junge. „Es ist toll zu sehen, was die Kinder in der Zeit alles geschaffen haben“, sagt seine Mutter. „Zuhause können die Kleinen kaum still sitzen, und basteln will er eigentlich selten, und in der Gruppe entstehen so schöne Werke.“

Bis zum 22. Mai haben die Wülfrather Bürger Zeit, die Werke der Kindergartenkinder im Foyer des Rathauses während der Öffnungszeiten zu sehen. Danach wird die Ausstellung wieder abgebaut. Bevor die Kinder die Kita zum Sommer hin verlassen, werden den Maxikindern alle Werke bei einer Verabschiedung überreicht.

(isf)
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