Wülfrath: Flüchtlinge lernen schwimmen

Wülfrath : Flüchtlinge lernen schwimmen

Kreis- und Stadtsportbund boten jetzt zehn Frauen und Männern aus Afghanistan, Syrien und Nigeria eine Wassergewöhnung an.

Dieses Angebot ist so gut, dass es wiederholt werden könnte: Der Kreissportbund Mettmann hat jetzt gemeinsam mit dem Stadtsportbund Wülfrath und freiwillig Engagierten einen Schwimmkursus für Flüchtlinge angeboten. Simon Tsotsalas vom Kreissportbund zieht eine positive Bilanz: „Ein weiterer Kurs ist geplant. Noch kann aber nicht garantiert werden, dass dieser stattfindet.“ Nach dem Kursus sollen die Teilnehmer jetzt in die Regelangebote der Wassersport treibenden Vereine eingeladen werden. So können sich die Frauen und Männer an den regelmäßigen Vereinsaktivitäten beteiligen. Außerdem können sie an weiteren Sport- und Freizeitangeboten teilhaben.

Der Kursus lief im Rahmen des Projektes „Integration durch Sport“. „Sport und Bewegung sind der niederschwelligste Weg zu gelingender Integration“, glaubt Tsotsalas. „Die Teilnehmer konnten nach dem Kursus zwar noch nicht richtig schwimmen, haben aber die Angst vor dem Wasser verloren.“ Damit können sie an anderen Wassersportangeboten teilnehmen „und auch in ihrer Freizeit mal ohne Angst ins Schwimmbad gehen.“

Bis zu zehn Erwachsene hatten sich an dem Schwimmkursus beteiligt, der bis Ende Juni an zehn Terminen lief. Die Frauen und Männer kamen aus Afghanistan, Syrien und Nigeria. In Absprache mit der Stadt als Betreiber der Wülfrather-Wasser-Welt wurde eine wöchentliche Wasserzeit organisiert. Die Leitung hatten zwei erfahrene  Übungsleiter.

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