Lichtinstallation in Wülfrath Übergroße „Kerzen“ erleuchten den Advent

Wülfrath · Die Bergische Diakonie feiert den Aprather Advent mit einem abwechslungsreichem Programm und einem großen Wichernkranz auf der Wiese vor der Diakoniekirche in Oberdüssel.

Der Aprather-Wichernkranz hat einen Durchmesser von rund 20 Metern und steht auf der Wiese an der Diakoniekirche in Oberdüssel.

Der Aprather-Wichernkranz hat einen Durchmesser von rund 20 Metern und steht auf der Wiese an der Diakoniekirche in Oberdüssel.

Foto: Bergische Diakonie

Jetzt ist sie da, die schönste Zeit im Jahr. Spätestens mit dem ersten Advent kehrt die Gemütlichkeit ein und Adventsaktion locken, auch trotz Kälte das Haus zu verlassen. Die Bergischische Diakonie hat sich für die besinnliche Zeit ebenfalls etwas Besonderes einfallen lassen: Sie feiert in der gesamten Adventszeit den Aprather Advent mit großer Lichtinstallation des Wichernkranzes auf der Wiese vor der Diakoniekirche in Oberdüssel. Dazu gibt es ein abwechslungsreiches Programm für Bewohner, deren Angehörige sowie für Gäste.

Der Wichernkranz ist nach seinem Urheber, dem Theologen Johann Hinrich Wichern, benannt. Dieser wollte im frühen 19. Jahrhundert seinen Kindern das Warten bis Heiligabend erleichtern. Dazu ordnete er Kerzen auf einem Wagenrad an. Für jeden Tag eine Kerze, die Kerzen der Adventssonntage ragten heraus und so entstand der „Ur-Kranz“ des heutigen Adventskranzes. Doch der Wichernkranz hat in all den Jahrzehnten seine eigene Tradition behalten.

Der Aprather-Wichernkranz passt jedoch nicht auf ein Wagenrad und ist wohl auch kaum zu übersehen. Denn er hat einen Durchmesser von rund 20 Metern. Und er hat noch ein weiteres Merkmal: 24 übergroße „Kerzen“. Bereits in der vergangenen Woche wurden sie auf der Wiese an der Diakoniekirche von den Garten- und Landschaftsbauern der Bergischen Diakonie in Position gebracht. Die „Kerzen“, weiße und rote, runde Lichtelemente, haben einen Durchmesser von 60 Zentimetern und sind 1,20 Meter groß. Die Adventssonntagskerzen ragen natürlich im Sinne des Erfinders heraus, sind rund 2,20 Meter hoch. Zusätzlich heben sie sich durch ihre rote Farbe ab.

Die erste Kerze wurde pünktlich zum ersten Advent angemacht, ab jetzt leuchtet jeden Tag eine weitere „Kerze“ mehr, sodass am 24. Dezember der gesamte Aprather-Wichernkranz strahlt und zum Heiligabend führt.

Doch das ist noch nicht alles, was der Aprather Advent bereithält. An verschiedenen Tagen steht die Adventshütte neben der Kirche Mitarbeitenden für eigene Veranstaltungen zur Verfügung. Zudem gibt es noch einige Programmpunkte, so wie am kommenden Mittwoch, 30. November. Um 16 Uhr werden Operetten-Lieder in der Diakoniekirche erklingen. Sowohl Bewohner als auch Gäste sind willkommen. Das Konzert wird gefördert vom Freundeskreis der Aprather Pflegeeinrichtungen.

Weiter geht es dann am 3. Dezember, 15 Uhr, mit einem Gospelkonzert in der Diakoniekirche. Die Singing People aus Heiligenhaus werden es gestalten. Am zweiten Advent begleitet der Posaunenchor aus Tönisheide den Gottesdienst um 10 Uhr in der Diakoniekirche. Am 9. Dezember gibt es um 19 Uhr ein Offenes Singen und am 11. Dezember ist der Gospelchor „Chor & More“ aus Wuppertal zu Gast beim Gottesdienst.

Weitere Infos zum Programm gibt es im Netz auf der Homepage der Diakonie unter bergische-diakonie.de.