Wülfrath: Der Park rockt wieder

Wülfrath : Festival: Musiker rocken wieder den Stadtpark

Am 24. August ist es wieder so weit. Die Wülfrather Rockmusikergemeinschaft lädt zum großen Open-Air in den Stadtpark. Acht Bands sind dabei.

(isf) Es ist umsonst und findet draußen statt – gute Voraussetzungen, um viele Besucher am 24. August in den Stadtpark zu locken. Jedes Jahr erhält die Wülfrather Rockmusikergemeinschaft (kurz WüRG) unzählige Bewerbungen von Bands, die gerne beim Festival auftreten würden. „Wir versuchen jedes Mal eine bunte Mischung zu schaffen“, erklärt Matthias Freund, Vorsitzender der WüRG. Das Open Air soll eine Veranstaltung für alle Wülfrather sein, Kinderbespaßung inklusive.

Im Programm sind junge und ältere Bands, die von 13 bis 23.30 Uhr auftreten, darunter auch „Bounce“. „In den mehr als zehn Jahren ihres Bestehens hat die Band in so ziemlich jedem angesagten Club, jeder Konzerthalle, bei einschlägigen Festivals und Open Air Shows alles abgeräumt“, kündigen die Veranstalter die Bon-Jovi-Tribute an. Dreh- und Angelpunkt sei der charismatische Sänger und Frontmann Olli Henrich.

Bei „Paranotic“ und den „Black sheeps“ handelt es sich um zwei Bands des Projekts „Generation Würg“, dessen Ziel es ist, Nachwuchstalente zu unterstützen. Ebenfalls mit dabei ist „667 – The Neighbour of the Beast“, die mit ihrem Bandnamen „Iron Maiden“ Tribut zollen.

Der gebürtige Haaner Chris Toppa ist für lange Auftritte und Power-Reggae bekannt. Kein Wunder, dass es ihn 2011 nach Jamaika verschlug, wo er den Sänger Cassafaya kennenlernte. Seit seiner Rückkehr nach Deutschland arbeitete Toppa daran, sich auch hierzulande einen Namen zu machen. Für gute Stimmung will auch die Band Dead 54 sorgen. Dazu nimmt das junge Quartett aus Augsburg sogar eine längere Anfahrt in Kauf. Eigentlich wollten sie nur mal kurz zur Würzburger Rockgemeinschaft, doch die Einladung nach Wülfrath schlug die Band dennoch nicht aus.

Bei den „Boogie Bats“ handelt es sich schließlich um ein Trio aus Kontrabass, Schlagzeug und Gitarre/Gesang. Die Zuschauer können sich auf Rockabilly und Blues gemischt mit Instrumentals aus Boogie und Surf Music freuen. Zuletzt dürfen die „Würg-Allstars“ natürlich auch nicht fehlen, die Hausband der WüRG mit Musikern aus allen Generationen. Sie bringt Coverrock auf die Bühne.

Noch ein wichtiger Hinweis: Da sich das Festival allein durch den Getränkeverkauf finanziert, ist das Mitbringen von Getränken verboten. Weiter gilt ein Glasflaschenverbot auf dem Gelände der Stadtwiese. Ein großer Wunsch der WüRG ist natürlich, dass das Wetter mitspielt. In der Vergangenheit hat das immer geklappt.

(isf)
Mehr von RP ONLINE