Kinderbetreuung in Wülfrath Kindertagespflege ist in finanzieller Not

WÜLFRATH · Nicht nur Heizkosten bereiten Tagesmüttern Sorgen. Sie sollen nun Zahlungen für Arbeitstage zurückgeben, die wegen einer Corona-Erkrankung ausgefallen sind. Dabei gewähre die Stadt ohnehin eine geringere Pauschale als andere Städte.

Die Tagesmütter Jenny Simon (v.l.), Miriam Groß und Patricia Große-Menne lassen sich vor den Kindern nichts anmerken. Doch die Rückzahlungsforderungen bereiten ihnen Sorgen.

Die Tagesmütter Jenny Simon (v.l.), Miriam Groß und Patricia Große-Menne lassen sich vor den Kindern nichts anmerken. Doch die Rückzahlungsforderungen bereiten ihnen Sorgen.

Foto: Achim Blazy (abz)

Wer in Wülfrath eine Kindertagespflege betreibt, ist finanziell schlechter gestellt als in anderen Kommunen. Gerade jetzt, da sich infolge der Energiekrise die Heizkosten vervielfacht haben, stoßen viele Tagesmütter an ihre Grenzen. Die Sachkostenpauschale von 1,30 Euro pro Stunde pro Kind, die die Stadt für Miete, Heizung, Spielmaterialien und Verpflegung zahlt, deckt nicht mehr die tatsächlichen Kosten.