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Wülfrath: Arche Noah feiert ihr 25-jähriges Bestehen

Fest mit Kindern, Eltern und Freunden : Arche Noah feiert ihr 25-jähriges Bestehen

Viele Gratulanten waren zum Jubiläum gekommen. Für Familien wurden spezielle Aktionen angeboten.

Mit einem Jubiläumsempfang und der Aufführung des Musicals „Noah unterm Regenbogen“ hat das in Trägerschaft der Caritas stehende Familienzentrum Arche Noah das 25-jährige Bestehen der Kindertagestätte gefeiert. Klaus Faulhaber-Birghan, Caritas-Bereichsleiter Familie, wies darauf hin, dass nicht nur das Familienzentrum, sondern auch der Kreiscaritasverband in diesem Jahr ein Jubiläum feiere. Dieser bestehe seit 50 Jahren und begeht in den verschiedenen Städten des Kreises Mettmann mit unterschiedlichen Veranstaltungen dieses besondere Jubiläum.

Bei seiner Rede hob er hervor, dass das Familienzentrum Arche Noah eine der ersten Kindertagesstätten in Wülfrath gewesen sei, die integrativ arbeitete und bei der die U3-Betreuung bereits stattgefunden habe, als dieses heute hochaktuelle Thema noch gar nicht so groß im Fokus der gesellschafts- und familienpolitischen Diskussion stand. Er machte deutlich, dass die Caritas sich als sozialer Anwalt für Kinder und Familie verstehe. „Daher setzen wir uns in politischen Gremien auf kommunaler Ebene stark für die Interessen von Kindern und Familien in unserer Gesellschaft ein.“ Faulhaber-Birghan betonte, dass die Erzieherinnen in einer Caritas-Kindertagesstätte, wie es die Arche Noah sei, sich für eine Grundhaltung entscheiden, die zum Inhalt habe, die Liebe Gottes weiterzugeben. Veronika Engel, Leiterin des Familienzentrums, hatte bei ihren Begrüßungsworten einen ähnlichen Ansatz wie der Caritas-Bereichsleiter. „In unserer Kita sehen wir jedes Kind als eine individuelle Persönlichkeit mit seinen ganz eigenen Interessen, Stärken und Fähigkeiten.“ Sie sagte, dass sich die einzelnen Kindergruppen im Familienzentrum durch eine große Vielfalt auszeichnen. Vorurteilsfrei kämen Kinder und Familien mit unterschiedlichen Nationalitäten, Religionen, Talenten und Beeinträchtigungen zusammen. Die Leiterin, die seit 24 Jahren bei der Arche Noah tätig ist und daher die Entwicklung dieser Kindertagesstätte praktisch von Beginn an begleitete, wies darauf hin, dass sich die Umsetzung der von der Gesellschaft geforderten Inklusion in vielfältiger Weise in der Arbeit widerspiegele.

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Bürgermeisterin Claudia Panke hob in ihrem Grußwort hervor, dass sich die Arche Noah bei der Integration von Flüchtlingskindern große Verdienste erworben habe. Sie lobte das Mitarbeiter-Team der Kita für das vorbildliche Engagement.

„Gelegentlich bin ich ja hier im Hause. Da sehe ich nie, dass mehrere Erzieherinnen mit einer Tasse Kaffee in der Hand hier stehen und plaudern. Sie beschäftigen sich lieber intensiv mit den Kindern“, berichtete Panke.

Nach der Aufführung des Musicals startete das Fest, bei denen für die Eltern und Kinder einige Aktionen angeboten wurden und im Begegnungscafé Zeit zum Verweilen und Plaudern blieb.