Wohnen in Wülfrath ist gefragt

An der Stiftstraße : Richtfest in bester Wohnlage

Spätestens Ende 2019 sollen alle zehn Doppelhäuser an der Stiftstraße bezugsfertig sein. 11 von 20 Wohneinheiten sind bereits veräußert, zwei reserviert.

Sie kommen aus Solingen, aus Ratingen, aus Wuppertal: Die vielen jungen Familien, die zum Richtfest zusammengekommen sind, um bei Sekt und Häppchen den fertiggestellten Rohbau ihrer künftigen Eigenheime zu feiern. Auch Anika und Philip Netzer gehören zu denen, die hier an der Stiftstraße ihr Traumhaus gefunden haben. „Wir freuen uns riesig“, sagt die junge Mutter lächelnd und drückt Söhnchen Leander (fast zwei Jahre) feste an sich, „die Lage ist toll, so viel grün, und Wülfrath ist einfach ein nettes Städtchen, hat gute Schulen, alles ist von hier fußläufig zu erreichen, einfach toll.“

Die Wohnungsbaufirma Ten Brinke hatte bei Sekt und Häppchen zum Richtfest geladen, auch Bürgermeisterin Claudia Panke zeigte sich in ihrer Ansprache begeistert von dem entstehenden Wohnquartier, wenn auch leicht wehmütig. „Natürlich musste von diesem ehemaligen parkähnlichen Gelände Baumbestand weichen, aber es entsteht bei diesem großen Bauvorhaben in hervorragender Lage für die neuen Bewohner ein Wohnort, an dem sie sich wirklich heimisch fühlen können.“

Philip Netzer zeigt seinen Schwiegereltern den ausgewählten Rohbau von innen, der kleine Leander bestaunt alles mit großen Augen. Familie Netzer hat die linke Doppelhaushälfte am Ende der entstehenden Privatstraße erworben. „Noch lieber hätten wir die andere Hälfte gekauft, weil sie ein Eckgrundstück hat, aber das war bereits veräußert“, erzählt Annika Netzer, die seit einem Jahr an der Parkschule als Lehrerin arbeitet, „aber wir sind auch so glücklich, kommen wöchentlich gucken und freuen uns vor allem über diesen wunderschönen Ausblick nach hinten ins Grüne.“ Die Wohneinheiten, allesamt Flachbauten mit Dachterrassen, verfügen über Wohnflächen zwischen 145 und 155 Quadratmeter.

Aufgrund der besonderen topographischen Gegebenheiten, „dem bergischen Flair“, wie Julius Waltermann, Niederlassungsleiter und Prokurist bei der Ten Brinke Group, die Lage am Hang bezeichnet, wurden die Neubauten im sogenannten Split-Level-Verfahren gebaut. „Wir haben hier einen Höhenunterschied von zehn Metern, den wir durch sieben Ebenen auffangen“, erklärt Waltermann, „es ist also eine besondere Vorgehensweise an solchen Grundstücken notwendig.“

Der kleine Leander soll sein Kinderzimmer später auf der mittleren Ebene bekommen und in dem neuen Quartier sicher und glücklich aufwachsen. Spielkameraden wird er sicher viele finden, fast alle der bisherigen Käufer sind Familien mit Kindern. Und für die junge Familie Netzer gibt es an diesem besonderen Tag auch eine besondere Überraschung: Zum ersten Mal treffen sie auf die Familie, mit der sie spätestens in einem Jahr Wand an Wand leben werden. Die beiden Frauen umarmen sich herzlich, als würden sie sich ewig kennen, sie scheinen sich auf den ersten Blick zu mögen, sympathisch zu sein. Sie tauschen erste wichtigste Informationen aus, und schnell stellt sich heraus: Auch die andere Familie hat ein Kind. Einen Sohn, zwei Jahre alt.

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