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Wirtschaftsförderung Wülfrath sorgt sich die Innenstadt

Leerstände : Wülfrath prüft Antrag auf Fördergeld

Eine steigende Zahl von Filialisten, zunehmender Online-Handel und nicht zuletzt Corona haben dem Einzelhandel zugesetzt. Die Wirtschaftsförderung sucht nach Lösungen, um die City zu beleben.

(RP) Der innerstädtische Einzelhandel ist schon seit längerer Zeit einem stetigen Veränderungsprozess unterworfen. Eine fortschreitende Filialisierung und nicht zuletzt auch die zunehmende Verlagerung des stationären Handels in das Online-Geschäft setzen die Innenstädte erheblich unter Druck. Die Corona-Pandemie hat die Situation zusätzlich verschärft und dem Handel sowie der Gastronomie stark zugesetzt.

„Die Situation in der Wülfrather Innenstadt und die Konzentration von Leerständen inmitten der Fußgängerzone betrachten wir mit großer Sorge. Daher begrüßen wir die Initiative der Landesregierung, mit dem ,Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in NRW 2020’ Anreize zur Weitervermietung leer stehender Ladenlokale zu schaffen“, sagt Wülfraths Wirtschaftsförderer Karsten Niemann. Das Programm sieht unter anderem vor, dass die Stadt mit anteiliger Hilfe der Landesförderung leer stehende Ladenlokale für die Dauer von maximal zwei Jahren anmietet, um diese im nächsten Schritt zu einer reduzierten Miete an interessante Nachnutzer weiterzuvermieten.

„Da wir hier auf die Bereitschaft und Unterstützung der Immobilieneigentümer angewiesen sind, werden wir mit den relevanten Akteuren in Kontakt treten und die Inhalte des Förderprogramms besprechen“, erläutert der Wirtschaftsförderer. Parallel werde der personelle und finanzielle Aufwand für die Begleitung und Umsetzung des Förderprogramms geprüft. Der kommunale Eigenanteil beläuft sich in diesem Förderprogramm auf zehn Prozent. Die Landesmittel müssen bis zum 16. Oktober dieses Jahres beantragt werden.

(RP)