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Wülfrath: Verein hilft 124 verschiedenen Tieren

Wülfrath : Verein hilft 124 verschiedenen Tieren

Ein Jahr ist vergangen, und der Tier- und Naturschutzverein Wülfrath zog wieder Bilanz auf seiner Jahreshauptversammlung. Der Verein rund um die Vorsitzende Brigitta Wöffler blickt zurück auf ein rundum erfolgreiches Jahr 2017: Insgesamt 124 Tieren konnte geholfen werden. Auf jedes Tier kommt ein Vereinsmitglied, denn der Verein zählt derzeit 124 Tierschützer. Im vergangenen Jahr hatten es die Wülfrather vor allem mit Stadttauben zu tun, um die sich gekümmert werden musste. Auch viele Katzen fanden den Weg in die Tierarztpraxis - viele von ihnen wurden kastriert.

Ein Jahr ist vergangen, und der Tier- und Naturschutzverein Wülfrath zog wieder Bilanz auf seiner Jahreshauptversammlung. Der Verein rund um die Vorsitzende Brigitta Wöffler blickt zurück auf ein rundum erfolgreiches Jahr 2017: Insgesamt 124 Tieren konnte geholfen werden.

Auf jedes Tier kommt ein Vereinsmitglied, denn der Verein zählt derzeit 124 Tierschützer. Im vergangenen Jahr hatten es die Wülfrather vor allem mit Stadttauben zu tun, um die sich gekümmert werden musste. Auch viele Katzen fanden den Weg in die Tierarztpraxis - viele von ihnen wurden kastriert.

Oft sind die Tiere, denen geholfen werden muss, schwer verletzt, wie zum Beispiel ein Graureiher, der Tierärztin Zahner, die eng mit dem Tierschutzverein zusammenarbeitet, förmlich in die Arme lief. Er konnte in der Praxis von seinen Schmerzen erlöst werden. So sehr die Tierschützer auch versuchen zu helfen - manchmal kommt jede Hilfe zu spät.

Die Geschichte von einem kleinen Dachs ist besonders berührend. Spätabends wurde ein junger Dachs am Straßenrand gefunden. Er war schwer verletzt, und neben ihm hockte sein Bruder, der ihn wohl nicht gehen lassen wollte. Erst als Helfer kamen, verschwand der Bruder. Der junge Dachs verstarb leider noch auf dem Weg in die Klinik. Finanziell ist der Tierschutzverein auch auf Spenden angewiesen - sei es in Form von Geld oder auch zum Beispiel durch Futterspenden. Vorsitzende Wöffler freute sich besonders über die großzügigen Spenden 2017. So sammelte der Bürgerverein Wülfrath für die Tierschützer, und es kam eine stolze Summe von 350 Euro zusammen. Der Raiffeisenmarkt Wülfrath und Heiligenhaus spendete wieder große Mengen an Futter. Ein besonderer Dank ging auch an die zahlreichen Helfer, die den Verein bei seiner Arbeit unterstützen.

So kümmert sich beispielsweise Irmgard Näthke schon länger um freilebende kastrierte Katzen. Dabei achtet sie umsichtig auf deren Gesundheit. Claudia Zimmermann steht fast jeden Samstag auf dem Trödelmarkt und verkauft Sachen, deren Einnahmen dann an den Tierschutzverein gehen.

Einige Tierschützer halten seit vielen Jahren dem Verein die Treue. Gleich vier Vereinsmitglieder erhielten eine Anstecknadel zu Ehren ihrer 25-jährigen Mitgliedschaft. Die Bilanz ist positiv. Das Hauptziel - nämlich Tieren zu helfen - erfüllten die Wülfrather Tierschützer auch 2017 wieder sehr erfolgreich. Die ehrenamtliche Arbeit macht den Mitgliedern Spaß, und sie freuen sich, auch in diesem Jahr Tieren wieder beistehen zu können - so der Tenor beim Jahrestreffen.

(kial)