Stadtjugendring Wülfrath feiert ein spritziges Kinderfest

Wülfrath : Stadtjugendring feiert ein spritziges Kinderfest

Fröhliches Kinderlachen erfüllte am Samstagnachmittag den Mehrgenerationen-Park „In den Banden“. Der Stadtjugendring Wülfrath hatte zum Kinderfest geladen und die örtlichen Kitas, Grundschulen sowie die Feuerwehr, das (Jungend-) DRK, die DLRG und die Spielplatzpaten hatten für alle Altersgruppen zahlreiche Mitmachaktionen aufgebaut.

Nicht fehlen durften natürlich die beiden vom Stadtjugendring zur Verfügung gestellten Hüpfburgen, eine in der außergewöhnlichen Form eines Leuchtturms. Schnell bildeten sich auch am Schminkzelt des Jugendrotkreuz lange Schlangen. „Wir haben unseren Kindern im Unterricht beigebracht, wie man Wunden schminkt“, erzählte Leiterin Katalin Beuker, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Sandra Jagus Tipps gab, damit das Ergebnis auch schön schaurig aussah.

Unterdessen strömten sieben von der derzeit zehnköpfigen Jugendorganisation des örtlichen DRK aus, um Broschüren zu verteilen. „Wir freuen uns noch über weitere Kinder ab sechs Jahre, die zu uns kommen, um Erste Hilfe und alles, was es rund um das Rettungswesen zu wissen gibt, zu lernen“, sagte Sandra Jagus, was es mit der Aktion auf sich hat. Treffen des Jugendrotkreuzist jeden zweiten Dienstag im Monat von 17.30 bis 19 Uhr (ab sechs Jahre).

Über weiteren Nachwuchs würde sich auch die zurzeit 35-köpfige Jugendfeuerwehr nach den Sommerferien freuen. Sie übt immer mittwochs von 18 bis 20 Uhr in der Feuerwache, teilnehmen können Mädchen und Jungen ab zehn Jahre. Sichtlich Spaß machte den jetzigen Mitgliedern jedenfalls, Kinder und Jugendliche dabei anzuleiten, wie man ein Feuer löscht. Zwei Schläuche standen zur Verfügung, mit denen es galt, in eines der beiden Fenster des Holzhauses zu treffen, aus dem rot leuchtend gemalte Flammen schlugen.

Entlang des Fußwegs durch den Park hatten sich die Kitas und Grundschulen platziert und boten Geschicklichkeitsspiele wie Dosenwerfen, blaue und grüne Schaustoffbälle in einen je nach Alter näher oder weiter weg stehenden Korb zu werfen oder auf Schnelligkeit ein etwas anderes Memory zu lösen: Unter bunten Bechern war je ein Teil eines Paares, zum Beispiel Bälle, versteckt, die es auf Zeit zu finden galt.

Gebastelt wurde auch: Bücherwürmer aus Holzperlen zum Beispiel bei der Spielplatz-Initiative. „Ich habe 60 Holzperlen mit einem Gesicht bemalt“, erzählte die neunjährige Leona, die ihre Mutter Karin Schlüter, die bei der Initiative aktiv ist, tatkräftig unterstützte, mit den Kindern je sechs bunte Kugeln auf farbige Bänder zu fädeln und dem Kopf des Bücherwurms dann noch einen Federschmuck zu verpassen. Spaß hatten jedenfalls alle, die an diesem Samstagnachmittag in den Park gekommen waren – Groß und Klein, ganz so, wie es das Mehrgenerationenkonzept vorsieht.

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