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Stadtentwicklung in Wülfrath: „CaféPöttchen“ eröffnet im Februar.

Stadtentwicklung in Wülfrath : „CaféPöttchen“ eröffnet im Februar

Viertes Ladenlokal in Wülfrath bekommt neue Nutzer. Das Land NRW unterstützt. Die städtische Wirtschaftsförderung holt Hauseigentümer und Gründer ins Boot.

Der Plan steht: Im Februar 2022 wird die Gastro-Szene von Wülfrath um eine Adresse reicher sein. Nicole Gudella will ihr „CaféPöttchen“ im skandinavischen Stil in der Wilhelmstraße 163 eröffnen. Für die städtische Wirtschaftsförderung ist dies ein Erfolg. „CaféPöttchen“ wird die vierte Neuansiedlung im Rahmen des Sofortprogramms mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen werden. Schritt für Schritt füllen sich in Wülfrath leerstehende Ladenlokale, während in Nachbarstädten zahlreiche Schaufenster abgeklebt bleiben.

Nicole Gudella will sich mit der Eröffnung des Cafés einen Herzenswunsch erfüllen. Das aus dem Dänischen geliehene Wort „Hygge“ – klein und gemütlich – beschreibt, wie das „Pöttchen“ werden soll. Nicole Gudella backt leidenschaftlich gerne und plant, Blechkuchen mit einem leckeren Pöttchen Kaffee anzubieten. Wichtig ist der geborenen Wülfratherin, dass viele Zutaten aus der Umgebung kommen, auch an Bio- und Fair-Trade-Produkte sei gedacht. Der skandinavische Stil soll Gäste zum Kaffee-Kränzchen einladen. Kultur, Kunst und kleine Geburtstagsfeiern werden im Café ebenfalls ihren Platz finden.

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Bürgermeister Rainer Ritsche und die städtische Wirtschaftsförderung freuen sich über die Ansiedlung des neuen Cafés, das die Gastronomie sehr gut ergänzt.„Das CaféPöttchen wird ein weiterer Baustein zur Belebung der Fußgängerzone sein und neben den anderen jüngsten Neuansiedlungen die Besucherfrequenz der Wülfrather Innenstadt steigern“, ist sich Bürgermeister Rainer Ritsche sicher. Die Unternehmerin Nicole Gudella ist die vierte Nutznießerin des „Sofortprogramms zur Stärkung unserer Innenstädte und Zenten in NRW 2020“ in Wülfrath.

Dank des Entgegenkommens der Eigentümerin, konnte die Ansiedlung erfolgen. Die Stadt Wülfrath mietet das Ladenlokal für 70 Prozent der Altmiete an und vermietet es für eine um 80 Prozent  reduzierte Miete weiter. Die Differenz zwischen den städtischen Mietein- und -ausgaben trägt zu 90 Prozent die Landeskasse. Die restlichen 10 Prozent werden durch den städtischen Haushalt finanziert. So können Gewerbetreibende noch bis Ende 2023 ein Ladenlokal für ein Fünftel der alten Kaltmiete anmieten und haben so eine Starthilfe.

Details bei der Wirtschaftsförderung/Stadtmarketing, Anja Haas, Telefon 02058 18336, Mail a.haas@stadt.wuelfrath.de.

(dne)