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Schulen starten schrittweise zurück in Alltag

Abstand ist neue Regel in Wülfraths Schulen : Städtisches Gymnasium bereit zur Wiedereröffnung

Lockerungen in der Corona-Krise.

Das Ministerium für Schule und Bildung plant die Wiederaufnahme des Schulbetriebs zunächst für die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen ab Donnerstag, 23. April.

Demenstprechend laufen derzeit die Vorbereitungen zur Wiedereröffnung auch am städtischen Gymnasium hochtourig. Nach der Begehung mit dem Leiter des Technischen Gebäudedienstes der Stadt Wülfrath sowie den Hausmeistern, bei denen das Gebäude in Augenschein genommen wurde, erfolgte eine umfassende und gründliche Grundreinigung. .

„Ein aktueller Hygieneplan liegt in allen Schulen vor, der den Lehrkräften Sicherheit im täglichen Umgang bei der Einhaltung der Infektionshygiene gibt“, heißt es eitens der Stadt. In gemeinsamen Gesprächen wurden die Kapazitäten der Schulräume erörtert, um die Organisation für einen ausreichenden Abstand der Schülerinnen und Schülern in den Klassen zu gewährleisten, wie Franca Calvano aus dem Büro der Bürgermeisterin mitteilt.

Was diese minesteriellen Vorgaben zur Rückkehr in den Alltag am städtischen Gymnasium bedeuten, erläutert dessen Schulleiter Joachim Busch auf Nachfrage. Er bestätigt die Begehung der Schule an der Kastanienallee 63 mit dem Schulträger, „für die Räume, die genutzt werden, gibt es einen gesonderten Reinigungsplan“. Denn ab Donnerstag, 23. April, sollen diejenigen, die jetzt Abitur ablegen wollen, zu den

prüfungsvorbereitenden Angeboten in die Schule zurückkehren können. „Ein Angebot, das freiwillig ist“, wer lieber Daheim lerne möchte, dem ist dies unbenommen. Die Details der Umrüstung zählt Joachim Busch genau auf: Alle tragen Mundnasenschutz, die genutzten Räume wurden und werden ebenso regelmäßig wie gründlich gereinigt, dazu gibt es regelmäßiges Stoßlüften. Die Schülerpräsenz wird auf drei Stunden pro Tag reduziert – es gibt also auch keine Pausen. Aufsichtspersonal sorgt für Einhaltung des Distanzgebotes vor und in der Schule und Lehrkräfte, die Risikogruppen angehören, werden entweder vertreten oder per Beamer an die Wand geworfen. Bleibt noch die logistische Umsetzung, nämlich die Kapazitäten der Schulräume. Sie werden nach der Größe der Lerngruppen ausgewählt und Anwesenheit und Sitzordnung werden dokumentiert, erklärt Joachim Busch.

Wie dann sukzessive alle anderen Jahrgänge wieder in den regulären Unterricht finden, wird sich in den kommenden Tagen entscheiden.

(von)