Wülfrath Rohdenhausener Bruchlauf: Das Dorf und die Umgebung entdecken

Wülfrath · Laufend das Dorf und die Umgebung entdecken, das ist die Idee hinter dem Rohdenhauser Bruchlauf. "Die alte bewaldete Halde und den Steinbruch zu erleben, ist eine schöne Werbung für unseren Stadtteil", betonte Organisator Alexander Faoro. Wenige Minuten zuvor hatte er die Teilnehmer mithilfe einer Hupe und begleitet vom Johlen und den Anfeuerungsrufen der Angehörigen auf die 8,7 Kilometer lange Strecke geschickt.

 Gut gelaunt gingen die Teilnehmer am Mittag an den Start.

Gut gelaunt gingen die Teilnehmer am Mittag an den Start.

Foto: DJ

Ehrgeizige Ziele hat sich Christine Hummert für diese Distanz nicht gesteckt, ihr ist nur wichtig, nicht als Letzte über die Ziellinie zu laufen. Als Zugpferd hat sie ihre Schwester engagiert. "Sie hat dafür sogar eine Stunde Anfahrt auf sich genommen und ich freue mich sehr darauf, endlich wieder mit ihr gemeinsam unterwegs zu sein", sagte die Wülfratherin. Sie war bereits im vergangenen Jahr am Start und die Premiere hat sie überzeugt. "Das war super organisiert, die Strecke ist schön und ich habe viele nette Leute getroffen."

Die persönliche Einladung des Bürgervereinsvorsitzenden konnte Christoph Eigen nicht ausschlagen. "Er war schließlich auch beim Schweinelauf dabei und da wollten wir uns revanchieren. Bei dem Wetter macht so ein Lauf auch richtig Spaß." Die persönliche Bestzeit einzustellen, hat er sich vorgenommen. "Fit genug fühle ich mich."

Von seiner guten Form ist auch Frank Theil überzeugt. Er trainiert zwei bis drei Mal in der Woche und möchte mehr als nur mitlaufen. "Platz 16 wäre schon ganz gut, aber in erster Linie bin ich dabei, um anschließend sagen zu können, dass ich unter den ersten 100 angekommen bin", sagt der Sportler lachend. Der gesellige und familiäre Rahmen des Laufs gefällt ihm besonders gut. "Das spricht mich an."

Eine spontane Idee war der Start für Steffi Feichtinger. "Damit bin ich heute Morgen aufgewacht." Sie hat ihre Entscheidung nicht bereut. "Die Strecke ist anspruchsvoll und deshalb möchte ich eigentlich nur ankommen. Die Stimmung ist gut und ich freue mich schon auf den Zieleinlauf."

Als offizieller Schlussläufer sorgt Walter Brühland dafür, dass alle wieder am Bürgerzentrum ankommen. "Im Ernstfall greife ich ein und darf außerdem die Streckenposten nach Hause schicken." Letzter zu sein, macht ihm nichts aus. "In meinem Alter ist der Ehrgeiz nicht mehr so groß. Mir genügt es, dabei zu sein."

Mit der noch überschaubaren Teilnehmerzahl ist Alexander Faoro dennoch zufrieden. "Die Leute bringen Bekannte und Freunde mit, es scheint sich schon ein wenig herumgesprochen zu haben." Im kommenden Jahr ist eine Wiederholung geplant. Sollten dann die Starterzahlen weiter steigen, könnte sich der Bruchlauf in Rohdenhaus etablieren.

(domi)
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