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Niederbergisches Museum Wülfrath will Besucher fürs Einrad begeistern

Ausprobieren in Wülfrath : Museum will Besucher fürs Einradfahren begeistern

Die Einrad-Schule „RideOne“ zeigt auf dem Schulhof der Sekundarschule ihr Können und lädt Interessierte jeden Alters zum Ausprobieren ein.

(RP) Zuschauen, Ausprobieren und Mitmachen heißt es am kommenden Samstag, 11. September, von 14.30 bis 17.30 Uhr auf dem Hof der „Schule am Berg“. Denn auf Einladung des Niederbergischen Museums an der Bergstraße, das gerade eine Ausstellung zum Thema „Lust auf Rad fahren“ zeigt, ist eine Düsseldorfer Einradschule zu Gast, die ihr ungewöhnliches Hobby vorstellen wird.

Wer mag, kann sich dann selbst einmal unter Anleitung auf dem halben Fahrrad ohne Lenker ausprobieren. Die Einrad-Schule hat Einräder in allen Größen dabei, um Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen jeden Alters die Teilnahme zu ermöglichen. Mit Hilfe von Haltezäunen könnten die ersten Meter auf dem Einrad gelingen, heißt es. Fortgeschrittenen Fahrern werde mit Tipps und Ideen weitergeholfen.

Das Niederbergische Museum hofft, mit diesem kostenfreien Angebot viele Kinder, Jugendliche, aber auch Erwachsene begeistern zu können. Das Museum ist an dem Tag geöffnet und drinnen und draußen gibt es Getränke und Waffeln für die Besucher. Das Haus gehört zum Netzwerk der Bergischen Museen, die sich in diesem Jahr mit dem Thema „Alles in Bewegung“ beschäftigen.

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Das Niederbergische Museum hat sich vorgenommen, mit der Ausstellung „Lust auf Radfahren“ das Rad als solches in den Mittelpunkt stellen. Es werden nicht nur Fahrräder, zum Teil seltene aus fernen Zeiten, gezeigt, sondern auch Dreiräder und Roller der Wülfrather Firma Pucky gezeigt. Dazu haben sich der Vorsitzende des Trägervereins, Eberhard Tiso, und die Geschäftsführerin Karin Fritsche einige Begleitveranstaltungen einfallen lassen, um die Attraktivität der Ausstellung zu erhöhen. Eine davon ist die Einrad-Show auf dem benachbarten Schulhof, die einige Magnetkraft entfalten dürfte. Es handelt sich bereits um die dritte gemeinsame Aktion der 21 Museen, die dem Netzwerk, einem losem Verbund, angehören. An der ersten beteiligten sich sechs, an der zweiten schon elf und nunmehr, an der diesjährigen Aktion, bereits 21 Museen aus der Region.

Besucher des Wülfrather Museums werden merken, dass der rührige, mit dem Heimatpreis ausgezeichnete Trägerverein des Museums während des Lockdowns nicht untätig war, er hat in einigen Räumen neue Bodenbeläge verlegen lassen und eine Präsenzbibliothek eingerichtet, in der die Stadtgeschichte nachgelesen werden kann. Auch eine Präsentation der Nachkriegsgeschichte Wülfraths bis Mitte der 1950er Jahre wurde vorbereitet.

Es gibt noch freie Plätze für die Bergische Kaffeetafel am Samstag, 18. September, 14.30 Uhr. Kosten: 15 Euro. Anmeldung: Telefon 02058 7826690, Mail niederbergischesmuseum@gmx.de

(RP)