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Nach dem Hochwasser: Wülfrath muss Trinkwasser nicht mehr abkochen

Hochwasser-Folgen : Wülfrath muss Trinkwasser nicht mehr abkochen

Das Wasser von Wülfrath ist wieder – fast – gut. Es muss nicht mehr abgekocht werden, teilten die Stadtwerke Wülfrath mit. Vorerst könne es zu Druckschwankungen kommen und der starke Chlorgeschmack bleibt einstweilen.

Das Trinkwasser in Wülfrath muss ab sofort nicht mehr abgekocht werden. Das teilen die Stadtwerke Wülfrath mit. Im Leitungsnetz könne es aber noch zu Druckschwankungen kommen. Zudem bleibe es vorerst beim verstärkten Chlorzusatz, denn der Wasserlieferant Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft, RWW, haben nach wie vor mit den Folgen des Unwetter-Hochwassers der vergangenen Woche zu kämpfen.

Das vom Kreisgesundheitsamt angeordnete Abkochgebot für rund 4500 Wülfrather Haushalte sei aufgehoben worden, weil zahlreiche Kontrollmessungen eine konstant unbedenkliche Trinkwasserqualität bestätigt hätten. Alle Analysen zeigten keine bakteriellen Auffälligkeiten, so die Stadtwerke. Die Trinkwasserqualität sei gewährleistet.

Rainer Roggatz, Leiter Technik bei RWW: „Seitdem das Hochwasser abgelaufen ist, haben wir mit den Aufräumarbeiten auf unserem Gelände begonnen. Alles, was die Ruhr mitgetragen hat, entfernen wir gerade. Die Anlagen werden intensiv gespült, geprüft und repariert. Die Versorgung ist sichergestellt, es kann allerdings gelegentlich zu Druckschwankungen kommen.“