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Linke kritisiert Führung von Knorr-Bremse

Arbeitsplätze in Wülfrath bedroht : Linke kritisiert Führung von Knorr-Bremse

Von Fairness könne im Umgang mit den Mitarbeitern „nicht die Rede sein“, schreibt Ilona Küchler.

(arue) Die Partei „Die Linke“ in Wülfrath äußert Zweifel an der Stellungnahme der Knorr-Bremse-Führung. „Unternehmen, die sozial verantwortlich und mit strategischem Blick in die Zukunft gerichtet agieren, tauschen ihre Argumente sachlich und fair mit dem Betriebsrat aus und arbeiten ernsthaft an einer für beide Seiten akzeptablen Lösung. Von Fairness kann jedoch angesichts der Tatsache, dass die Belegschaft im guten Glauben auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld für ein Zukunftskonzept verzichtet hat, nicht die Rede sein“, schreibt Ilona Küchler in einer Pressemitteilung.

Und weiter: „Wer glaubhaft ein Unternehmensstandort sichern will, der sucht den stetigen Austausch mit dem Betriebsrat und der Belegschaft. Wer ernsthaft Lösungswege eruieren will, ist klug beraten - auf der Suche nach diesen - auch die Beschäftigten einzubinden. Die Berichterstattung der letzten Monate lässt jedoch erahnen, dass vertrauensvolle Gespräche nicht stattfanden. Warum sonst, wurde die Belegschaft immer wieder vertröstet, wenn es um das zugesicherte Zukunftskonzept ging? Warum wurden die MitarbeiterInnen immer wieder hingehalten? Es ist doch kein Geheimnis, dass Angst um den Arbeitsplatz in dieser schnelllebigen Zeit ein schlechter Begleiter ist. Geht man so mit Menschen um, wenn man einen Standort sichern will? Oder hatte die Führungsebene schon bei der Übernahme des Lenksystemherstellers Tedrive, die Weichen in eine andere Richtung gestellt? Fragen über Fragen, die an der Glaubhaftigkeit der Mitteilungen der Knorr-Bremse-Führung zweifeln lassen.“

Die Linke stehe weiter solidarisch an der Seite der Beschäftigten und fordert die Knorr-Bremse SteeringSystems GmbH zum Umdenken auf.

(arue)