Kreisverkehr Wülfrath: „Seitenwechsel verlief reibungslos“

Wülfrath : Kreisverkehr: „Seitenwechsel verläuft reibungslos“

Die Phase zwei der Bauarbeiten an der L403 ist ohne Beschwerden gestartet. Zeitplan hat sich leicht nach hinten verschoben.

Vor gut sechs Wochen sind die Bauarbeiten an dem Kreisverkehr L 403 Mettmanner Straße/ Flandersbacher Straße gestartet. Während zunächst die östliche Seite mit Zu- und Ausfahrt „Zur Loev“ für den Durchfahrtsverkehr gesperrt wurde, haben sich die Seitenverhältnisse am vergangenen Freitag geändert. Die Arbeiten wechselten auf die westliche Seite, die Zufahrt „Flandersbacher Straße“ ist im Zuge dessen gesperrt.

„Der Wechsel wurde bereits in den frühen Morgenstunden vorgenommen und verlief reibungslos“, erklärt Michael Schumacher. Der Projektleiter bei Straßen.NRW hält mit Mitarbeitern vor Ort stetig Rücksprache. „Beschwerden gab es zum Seitenwechsel keine.“ Lediglich der Zeitplan hat sich leicht nach hinten verschoben. Ein Materialfehler sowie Starkregenfälle in der kürzeren Vergangenheit führten zu der rund einwöchigen Verschiebung des eigentlichen Enddatums. „Und diese Zeit werden wir auch nicht mehr einholen können“, schätzt Schumacher.

Nachdem die Maßnahme „Kreisverkehrsumbau“ abgeschlossen ist, müssen die Autofahrer noch eine weitere Sanierung überstehen. Die Anschlussbereiche zum Kreisverkehr, die rund 100 Meter vor den Kreiseleinfahrten liegen, werden angepasst. „Dies schafft einen homogenen Übergang“, verrät der Fachmann, der in dieser „Verschönerung“ eine dringende Notwendigkeit sieht. „Schließlich wurden auch die Zufahrten seit Jahren nicht erneuert.“

 Der im Jahr 2000 in Betrieb genommene Kreisverkehr wurde eigentlich als Übergangslösung geschaffen. Aktuell erhält das einstige Provisorium eine Komplettsanierung von rund 650.000 Euro. Eine abschließende Begrünung soll den Verkehrsknotenpunkt optisch aufwerten.

 Rund drei bis vier Zentimeter der obersten Asphaltdecke müssen dazu in den kommenden Wochen abgetragen und erneuert werden. Teilsperrungen wird es für diesen finalen Abschluss aber keine geben. „Wir planen derzeit, die Strecke für ein Wochenende komplett zu sperren, um die Arbeiten schnellstmöglich abschließen zu können.“ Ein Datum für die Komplettsperrung ist bisher nicht bekannt. „Im Zweifel“, so der Fachmann, „muss diese Maßnahme während der Ferien initiiert werden. In der Hoffnung, dass zu dieser Zeit nicht zu viele Fahrzeuge unterwegs sind.“

(taba)
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