Hebammen haben es schwer im Kreis Mettmann „Lassen unsere Schwangeren nicht im Stich“

Wülfrath · Für Bettina Trempelmann ist der Beruf als Hebamme der schönste der Welt. Doch es gibt Schattenseiten, wie sie bei einem Vortrag zur Situation der Hebammen in Wülfrath deutlich machte.

 Hebamme Bettina Trempelmann (r.) hielt auf Einladung von Landfrau Beate Kneer einen Vortag über den Hebammenberuf im WIR-Haus.

Hebamme Bettina Trempelmann (r.) hielt auf Einladung von Landfrau Beate Kneer einen Vortag über den Hebammenberuf im WIR-Haus.

Foto: Achim Blazy (abz)

Manchmal ist es nur das Halten der Hand und gut zureden, manchmal ist es aber auch lebensentscheidend. Hebammen tragen eine große Verantwortung und sind für werdende Mütter unverzichtbar. Grundsätzlich hat jede Schwangere einen gesetzlichen Anspruch auf Hebammenhilfe während der Schwangerschaft, bei der Geburt bis zur Wochenbettbetreuung, Stillberatung und Rückbildungsgymnastik. Bezahlt wird das sogar von den Krankenkassen. Doch nicht jede Frau findet eine Hebamme, nur etwa 70 bis 80 Prozent der Schwangeren sind versorgt.