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Hospizgruppe Wülfrath bietet wieder eine Schulung an

Sterbegleitung in Wülfrath : Hospizgruppe bietet wieder eine Schulung an

Der Befähigungskursus für Ehrenamtliche in der Wülfrather Hospizarbeit soll im Januar 2022 beginnen. Sofern die Corona-Entwicklung es zulässt.

(RP) „Nachdem wir schon einmal den kompletten Kursus verschieben mussten, hoffen wir nun, dass Corona es zulässt, dass wir im Januar mit der Befähigungsschulung starten“, sagt Beate Krüger vom Wülfrather Hospizbüro. Viele Menschen benötigten Hilfe und Unterstützung, um auch ihre letzte Lebensphase in der vertrauten Umgebung zu Hause oder im Altenheim verbringen zu können.

Die Hospizgruppe Wülfrath, ein eingetragener Verein, bietet ab Januar 2022 einen Kursus für Frauen und Männer an, die sich für die Begleitung schwersterkrankter und sterbender Menschen und ihrer Angehörigen schulen und engagieren möchten und gegebenenfalls auch den Verein bei dieser Arbeit unterstützen wollen. Voraussetzung sei allerdings, dass die Corona-Pandemie so weit im Griff sei, dass diese Schulung möglich werde, also noch etwas unter Vorbehalt, unterstreicht Koordinatorin Beate Krüger.Diese Schulung beinhaltet zunächst einmal die behutsame, eigene Auseinandersetzung mit den Themen Sterben und Tod, mit eigenen Erfahrungen. Auch die Frage nach der Motivation, eine solche Arbeit zu tun, wird gemeinsam betrachtet. Zudem werden Themen unterrichtet und besprochen, denen man im Umgang mit Sterbenden und ihren Angehörigen begegnen kann – und die den zukünftig ehrenamtlich Tätigen ein stabiles Gerüst verschafft, um sich den Herausforderungen dieser sensiblen Tätigkeit zu stellen.

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Durch das gesamte Themenpaket zieht sich die verbale und nonverbale Kommunikation wie ein roter Faden. Dazu werden noch Themen besprochen wie Spiritualität, Nähe und Distanz, System Familie, ethische Fragestellungen, Rituale, Palliativmedizin, Bestattungen, Begleitung demenziell erkrankter Sterbender, Umgang mit Angehörigen, Selbstsorge, um hier nur Einige zu nennen.

Auch die Begleitung von trauernden Menschen wird in Wülfrath angeboten. Es gibt ein Trauercafé, das regelmäßig stattfindet (an jedem vierten Sonntag des Monats) und der Hospizverein bietet für Trauernde Einzelgespräche mit ausgebildeten Trauerbegleitern an. „Für diese Arbeit benötigen wir immer neue Kräfte“, sagte Beate Krüger. Die wertvolle Arbeit werde gestützt durch Supervisionen und Gruppenabende, regelmäßig würden Fortbildungsangebote gemacht. Die Koordinatorin ist  Ansprechpartnerin bei allen entstehenden Fragen, Klärungen und Unsicherheiten.

Die  Schulung erstreckt sich etwa über ein halbes Jahr und startet erst einmal mit einem gemeinsamen Wochenende am 15./16. Januar 2022. Beate Krüger hofft, wieder einige Interessenten zu finden, die Kontakt mit dem Verein beziehungsweise mit der Koordinatorin aufnehmen möchten. Da die Größe der Ausbildungsgruppe begrenzt ist,  bittet sie um möglichst kurzfristige Rückmeldung.

Kontakt:  Beate Krüger, Hospizgruppe Wülfrath, Goethestraße 65, 42489 Wülfrath, Telefon 02058 8987950, 0175 8586354, info@hospiz-wuelfrath.de,    www.hospiz-wuelfrath.de

(RP)