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Diakonie Wülfrath: 14 Altenheim-Mitarbeiter mit Corona infiziert

Wülfrath : Diakonie: 14 Mitarbeiter infiziert

Für die Seniorenheime Haus-August-von-der-Twer und Luise-von-der-Heyden gelten jetzt besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen. Besuch nur mit FFP2-Maske erlaubt.

(RP) Im Haus-August-von-der-Twer sind derzeit (Stand 18. Dezember) 21 Bewohner mit dem Covid-19-Virus infiziert. Das hat ein PCR-Testung erwiesen, meldet Renate Zanjani, Sprecherin der Bergischen Diakonie in Wülfrath. Eine Bewohnerin sei im Krankenhaus und werde intensivmedizinisch betreut. „Wir hoffen auf Genesung und sind in Gedanken bei ihr“, so Zanjani, und ergänzt: „Es freut uns sehr, dass von der Gesamtzahl aller infizierten Bewohner inzwischen vier genesen sind und die Infektion gut überstanden haben.“

Eine weitere Mitarbeiterin habe sich infiziert, so dass aktuell 14 Beschäftigte eine Covid-19 Infektion haben. Auch bei ihnen hofft die Diakonie auf baldige Genesung. Im Haus-Luise-von-der-Heyden wird derzeit noch auf die Ergebnisse der PCR-Testung gewartet. Nach wie vor lebt eine Bewohnerin mit einem positiven Testergebnis im Haus. Alle Mitarbeiter waren in der letzten PoC-Testung negativ, berichtet Renate Zanjani. Für beide Einrichtungen gelten besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen. Die Besuchsregelungen wurden mit der Heimaufsicht im Kreis Mettmann abgestimmt. Im Haus-August-von-der-Twer können Besuche derzeit nur in abgetrennten Bereichen außerhalb der Wohnbereiche oder im Außenbereich angeboten werden.

Im Haus-Luise-von-der-Heyden sind Besuche von 10 bis 17 Uhr unter den geltenden Schutzmaßnahmen möglich. Aufgrund der ab dem heutigen Samstag geltenden Verordnung zum Schutz von Pflegeeinrichtungen dürfen Besucher diese Häuser nur mit FFP2-Masken betreten. Diese Masken können jedoch nicht von der Einrichtung vorgehalten und an Besucher ausgegeben werden. Wer einen Bewohner besuchen möchte, wird daher ausdrücklich gebeten, dafür die vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales geforderte FFP2-Maske mitzubringen.

Alle Seniorenheime in der Region appellieren an die Angehörigen, die Hygiene-Maßnahmen unter allen Umständen zu beachten. Indes: „Leider sind nicht alle vernünftig, oft wird der Mundschutz abgenommen, sobald die Zimmertür zu ist“, hat etwa die Leiterin einer Mettmanner Einrichtung erfahren.