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Diakonie ist bereit und wartet auf einen Corona-Impftermin für Wülfrath

Einrichtung in Wülfrath : Diakonie ist bereit und wartet auf einen Corona-Impftermin

Die Infektionszahlen im Haus-August-von-der-Twer der Bergischen Diakonie sind über die Feiertage weiter gesunken, meldet Specherin Renate Zanjani. Fünf Mitarbeiter sind noch in Quarantäne.

(hup) Bei der jüngsten PCR-Reihentestung am 29. Dezember wurden neun Bewohner positiv auf Covid-19 getestet, davor waren es noch 18. „Inzwischen haben 13 Bewohner ihre Erkrankung überstanden und gelten als genesen. Für alle derzeit Erkrankten hoffen wir auf milde Verläufe und baldige Genesung“, so Zanjani. Eine hochbetagte Bewohnerin sei am Wochenende allerdings mit Corona verstorben. Fünf Mitarbeiterinnen befänden sich derzeit mit einer bestätigten Corona-Infektion in Quarantäne, allen mit bisher mildem Verlauf. Fünf Mitarbeiter sind nicht mehr in Quarantäne, aber noch nicht wieder vollständig gesundet. Ein erneuter Test durch das Kreisgesundheitsamt sei für diese Woche vorgesehen, der Termin stehe noch nicht fest. Wie Zanjani weiter berichtet, wird der für einen Besuch der Einrichtung erforderliche PoC-Test inzwischen gut von den Angehörigen angenommen. Zum Jahreswechsel sei das Testteam mit einer weiteren Mitarbeiterin unterstützt worden, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Am 30. Dezember wurden insgesamt 72 und am 2. Januar weitere 98 Angehörige getestet. Darüber hinaus bereitet sich das Haus derzeit auf einen Termin für die Corona-Schutzimpfungen vor. „Wir konnten in der Bergischen Diakonie bisher nur einen Impftermin in der Pflegeeinrichtung Haus Monheim realisieren. Die Vorbereitungen zur Impfung in den anderen zehn Pflegeeinrichtungen sind in der finalen Phase und größtenteils abgeschlossen. Die Einrichtungen sind impfbereit. Wir warten derzeit auf die entsprechende Terminvergabe durch die Kassenärztliche Vereinigung“, erläutert Renate Zanjani. Die aktuelle Situation in den Pflegeeinrichtungen der Diakonie bedeute für alle Beteiligten ein besonderes Spannungsverhältnis und zusätzliche Belastungen. „Wir sorgen uns um die Gesundheit unserer Bewohner und der Mitarbeitender, die rund um die Uhr für sie da sind. In dieser Spannung zwischen Sorge und Freude hoffnungsvoll das Notwendige tun – das macht Diakonie aus“, unterstreicht Pfarrer Jörg Hohlweger, Theologischer Vorstand der Bergischen Diakonie.