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Bundestagswahl: CDU Wülfrath trifft ihren Kandidaten Peter Beyer

Digitale Zusammenkunft : Bundestagswahl: CDU Wülfrath trifft ihren Kandidaten

Der Wahlkampf wird wegen Corona schwierig und die Grünen sind die neuen Herausforderer. Die CDU will wieder das Direktmandat erzielen.

(RP) Im September wird ein neuer Bundestag gewählt. Im Vorfeld hat sich Wülfraths CDU jetzt auf digitalem Weg zu einem ersten Wahlkampftreffen mit ihrem Kandidaten und amtierenden Bundestagsabgeordneten Peter Beyer versammelt.

Auch wenn die heiße Phase des Straßenwahlkampfes erst Mitte August beginnt, gab es bereits jetzt viele organisatorische Dinge zu besprechen, informiert die Partei. Denn die Corona-Pandemie stelle auch die Wahlkampfplanung vor Herausforderungen: Wie kommt man mit Bürgern in diesen Zeiten am Besten in Kontakt? Auf welchem Wege erreichen die eigenen Botschaften und Ziele die Menschen? Fragen, die noch nicht mit letzter Sicherheit geklärt werden konnten, denn wie sich das Infektionsgeschehen und die damit einhergehenden Maßnahmen entwickeln, sei nur schwer vorhersehbar. Einen Vorteil habe die CDU vor Ort, meint Andreas Seidler, Vorsitzender des Stadtverbandes der Christdemokraten: Mit Peter Beyer gebe es einen erfahrenen Kandidaten, der seit 2009 mehr als einmal bewiesen habe, dass er sich für seine Heimat erfolgreich in Berlin einsetze. Er sei eine starke Persönlichkeit mit großer Bodenhaftung. Als Transatlantikbeauftragter der Bundesregierung habe er im Kontakt mit der neuen US-Regierung wichtige internationale Aufgaben wahrgenommen. Der bevorstehende Wahlkampf werde anders als je zu vor, unterstrich Peter Beyer, denn die CDU erlebe eine historische Situation: „Wir haben eine Kanzlerin, mit der wir aber nicht erneut antreten werden. Hinzu komme die Corona-Pandemie.“ Es gelte, diese nicht nur zu meistern, sondern nach ihrer Überwindung auch die Folgen abzufedern. Deutschland brauche ein Update, um die zwanziger Jahre erfolgreich zu bestehen, meint Beyer. Nur so sichere man Wohlstand, Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit.

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Noch etwas hat sich für die CDU verändert, wie Beyer anmerkte: Mehr als 70 Jahre lang ist die SPD der Hauptkonkurrent gewesen, nun sind es die Grünen. Eine spannende und herausfordernde Gemengelage, sagt Andreas Seidler. Fraktionsvorsitzender Axel Effert betonte, dass man wieder das Direktmandat für die CDU erzielen wolle.

Bis dahin habe man viel Arbeit vor der Brust, so Beyer, der das persönliche Gespräch auf allen  Kanälen suchen will, um aufzuzeigen, dass die Union mit Laschet an der Spitze die richtige politische Kraft sei, um einen Neustart anzugehen. Laschet passe zur CDU als „einziger verbliebener Volkspartei, die alle Teile der Gesellschaft verbindet“, sagte Beyer beim Austausch mit den Parteikollegen.

(RP)