Bürgerbüro Wülfrath ist saniert und jetzt wieder geöffnet

Wülfrath : Bürgerbüro ist saniert und jetzt wieder geöffnet

(taba) Nach zehnwöchigem Umbau erstrahlt das Bürgerbüro im Eingangsfoyer des Wülfrather Rathauses in völlig neuem Glanz. Der vorherige Empfangsbereich und das dahinterliegende Büro des Einwohnermeldeamtes wurden durch aufwendige Sanierungsmaßnahmen miteinander verbunden.

Angelika Reimer, Standesbeamtin und Leiterin des Bürgerservice, freut sich über die Neuerung. „Besonders für die Mitarbeiter ist das neue Büro ein Zugewinn“, verrät sie. Aus Arbeitsschutzgründen konnte der vorherige Arbeitsplatz nur eingeschränkt genutzt werden. Extremen Kälte- und Wärmeentwicklungen konnte auf Grund fehlender Schutzwände im Eingangsbereich nicht entgegengewirkt werden. „Das war auch für die Besucher eine Zumutung. Zudem mussten diese teilweise auf Stühlen im Flur Platz nehmen, da kein Wartebereich vorhanden war.“

Heute gibt es im neuen Bürgerbüro einen Wartebereich mit sechs Sitzplätzen. Auch haben nun Kinderwagen und Rollatoren durch den barrierefreien Bereich ausreichend Platz. 85.000 Euro waren im Haushalt für den Umbau veranschlagt, der vom Architekturbüro Kolp aus Mettmann betreut wurde. „Wir sind im Rahmen geblieben“, erklärt Bürgermeisterin Claudia Panke. „Die Abschlussrechnung liegt uns aber noch nicht vor.“

Auch an der Innenausstattung des neuen Büros hat sich einiges geändert. Völlig neues Mobiliar im Gesamtwert von 16.5000 Euro hat Einzug gehalten. Insgesamt hat das Bürgerbüro vier Arbeitsplätze plus Empfangstheke. „Zwei Plätze haben wir dauerhaft belegt, die anderen Bereiche können bei Bedarf genutzt werden“, erläutert Reimer. „Nun haben wir auch Platz für einen Auszubildenden.“

Für Bürgermeisterin Panke ist die Wiedereröffnung des Bürgerbüros eine Herzensangelegenheit. „Seit Amtsantritt habe ich mir eine Optimierung des Bürgerbüros gewünscht. Als positives Beispiel ist mir das Bürgerbüro in Heiligenhaus aufgefallen, das ebenso modern und hell ist. Ein Bürgerbüro ist die Visitenkarte des Rathauses.“ Mit Beginn der neuen Arbeitswoche sind auch die Mitarbeiter von ihrem provisorischen Büro im kleinen Sitzungssaal an die neue Wirkungsstätte umgezogen.

Eigentlich hätte der Umzug schon früher vonstatten gehen können. „Leider wurde ein Glaselement mit den falschen Maßen geliefert, daher hat sich der Umzug etwas verzögert hat“, berichtetRalph Elpers, stellvertretender Leiter des Ordnungsamtes. Mit dem Aufhängen neuer Sichtschutzgardienen sind die Arbeiten abgeschlossen. Die Öffnungszeiten haben sich nach dem Umbau nicht verändert: montags bis freitags von  7.30 bis 12 Uhr, außerdem dienstags von 13.30 bis  16 Uhr und donnerstags von 13.30 bis 18 Uhr.