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Bergische Diakonie: Demenz-Wohnbereich weiter unter Quarantäne

Wülfrath : Demenz-Wohnbereich weiter unter Quarantäne

Besuche sind dort derzeit nicht möglich. Im Haus-August-von-der-Twer hat sich die Corona-Lage dagegen stabilisiert, meldet die Bergische Diakonie.

(RP) Das Infektionsgeschehen im Haus-August-von-der-Twer der Bergischen Diakonie hat sich weiter stabilisiert. „Wir sind sehr froh über diese Entwicklung und arbeiten daran, dass unser Haus zur Normalität zurückkehrt“, berichtet Pflegedienstleiterin Andrea Neveling. Von den vier als infiziert gemeldeten Bewohnern sind zwei weitere genesen, zwei sind noch in Quarantäne und „auch hier zeigt sich ein erfreulicher Genesungsverlauf“. Aktuell sei auch nur noch eine Mitarbeiterin in Quarantäne. Anders sieht es bei der gerontopsychiatrischen Einrichtung für Menschen mit starken demenziellen Veränderungen von Haus-Karl-Heinersdorff aus. Dort waren waren vor einer Woche 21 Covid-Fälle (17 Bewohner und vier Mitarbeiter) entdeckt worden. Nach Auswertung der Reihentestung vom 14. Januar haben 21 Bewohner und zwei weitere Mitarbeiter eine bestätigte Covid-19-Infektion. Zehn Mitarbeiter der Einrichtung befänden sich in Quarantäne, berichtet Diakonie-Sprecherin Renate Zanjani. Ein hochbetagter Bewohner (91) sei verstorben. Da die gesamte Einrichtung unter Quarantäne steht, sind Besuche in der Gerontopsychiatrie Haus-Karl-Heinersdorff bis auf Weiteres nicht möglich. Die Besuchszeiten im Haus-August-von-der-Twer und im Haus-Luise-von-der-Heyden wurden neu geregelt. Wer Angehörige treffen möchte, kann dies nun Montag bis Sonntag von 11 bis 13 Uhr sowie Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag von 15 bis 17.30 Uhr und Dienstag und Donnerstag von 15 bis 19 Uhr tun. Besucher werden allerdings um möglichst reduzierte Kontakte beziehungsweise um Eingrenzung der zu Besuch kommenden Personen auf die Kernkontakte gebeten. Zudem ist  für alle Besucher ein negativer PoC-Schnelltest erforderlich, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Im Haus-August-von-der-Twer ist  zu diesem Zweck seit Montag eine weitere Teststelle der Bergischen Diakonie in Betrieb. Getestet wird im Untergeschoss, der Zugang ist an der Rückseite des Gebäudes über die Schwanenstraße zu erreichen. Die Testzeiten: montags 16 bis 18 Uhr, mittwochs 11 bis 13 Uhr und samstags 10 bis 12 Uhr. Angehörige können sich aber auch weiterhin montags von 11 bis 13 Uhr, mittwochs von 11 bis 13 und von 16 bis 18 Uhr sowie samstags von 11 bis 13 Uhr im Haus-Otto-Ohl auf dem Zentralgelände der Bergischen Diakonie, Erfurthweg 12-14, testen lassen.