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Aktuell leben 156 Menschen aus der Ukraine in Wülfrath​.

Ukrainehilfe in Wülfrath : Aktuell leben 156 Menschen aus der Ukraine in Wülfrath

Die meisten sind privat untergekommen. Die hergerichtete Notunterkunft in der Sporthalle kam bisher nicht zum Einsatz, soll aber noch weiterhin bestehen bleiben. Derzeit erhält die Stadt vor allem Zuweisungen von Menschen aus anderen Staaten als der Ukraine.

Stand Dienstagabend leben aktuell 156 Personen aus der Ukraine in Wülfrath, sagte Sozialamtsleiter Mike Flohr in der Sitzung des Sozialausschusses. Manche, wie Studenten, seien kein ukrainischer Staatsbürger, haben aber eine gültige Aufenthaltsgenehmigung. Nach wie vor sind viele privat untergekommen, sodass nur 37 in städtischen Unterkünften leben. Die Notunterkunft (NUK) in der Sporthalle des Gymnasiums musste bisher noch nicht genutzt werden.

„Es gibt eine hohe Quote an Sozialhilfebedürftigkeit. Verständlich, woher sollen sie jetzt auch das Geld nehmen?“, betonte Flohr. Er sei sehr dankbar, dass ab dem 1. Juni das Jobcenter verantwortlich ist. Dann sei es auch einfacher, die Menschen in Arbeit zu vermitteln. Allerdings stünden für den Übergang noch offene Fragen im Raum.

Rein rechnerisch, erklärte Flohr, könnten Wülfrath bis zu 240 Menschen zugewiesen werden. Derzeit passiere das aber vor allem mit Menschen aus anderen Staaten, die ebenfalls bestmöglich untergebracht werden müssen. „Bisher haben wir die NUK noch nicht gebraucht, wir sind aber auch lange noch nicht so weit, sie wieder abbauen zu können“, betonte er. Die privaten Wohnungsangebote, die die Stadt erhalten habe, seien bisher nur speziell für Ukrainer angeboten worden, ergänzte Sozialdezernentin Michaele Berster.

(am)