Nordkreis: Abgeordneter Sträßer wirbt fürs Radfahren

Nordkreis : Abgeordneter Sträßer wirbt fürs Radfahren

(RP) Erst die geradezu programmatische Ansage: „Mobilität verändert sich und wird vielseitiger. Die Förderung auch des Radverkehrs ist mir deshalb ein besonderes Anliegen“, erklärt der örtliche Landtagsabgeordnete Martin Sträßer (CDU).

 Dann die Praxis: Das Wetter war wechselhaft, die Stimmung beständig heiter. Mit einer bunt gemischten Gruppe trat der Abgeordnete jetzt von Wülfrath nach Heiligenhaus in die Pedale. Fahrradbegeisterte von Bonsfeld bis Metzkausen, von Wülfrath bis Birth nahmen teil. Dabei freute sich Sträßer über die fachkundige Begleitung durch den  Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs, kurz ADFC.

Sträßer sitzt offenbar öfter auf dem Sattel: „Ich fahre selbst gerne Rad, um etwas für die Gesundheit und die Umwelt zu tun. Wenn wir heute für die Belange des Radverkehrs werben können, tut dies doppelt gut.“ Start der Tour war der Zeittunnel in Wülfrath. Die Route führte die Teilnehmer über Tönisheide und Velbert nach Heiligenhaus. Der gemeinsame Abschluss fand in der Kult-Kaffee-Rösterei am Panoramaradweg statt, wo bei einem Heißgetränk und Kuchen über die unterwegs aufgedeckten kleinen Probleme gesprochen werden konnte – vor allem fehlende Kennzeichen, Markierungen und Anschlüsse. Aber auch große Themen wie Radschnellwege, Radverkehrskonzepte von Kreis und Städten  kamen zur Sprache.

„Jung und Alt fahren heute mit dem Fahrrad und dem Elektrorad nicht nur Kurzstrecken in die Innenstadt, sondern auch zur Arbeit. Oft helfen schon Kleinigkeiten, um Radfahrwege sicherer zu machen oder für einen durchgängigen Weg zu sorgen. Die Menschen brauchen das Gefühl, mit dem Rad sicher unterwegs zu sein. Da bleibt noch einiges zu tun“, fasst Sträßer zusammen.

Die Verbesserung des innerstädtischen Radwegenetzes und der Ausbau besonderer Radschnellwege für größere Strecken gelten bei Verkehrsexperten als vordringlich, um auch langfristig den Zuspruch zum Fahrrad als Fortbewegungsmittel zu erhöhen. Dazu Sträßer: „Natürlich sind Radschnellwege verkehrspolitisch eine gute Wahl, um noch mehr Menschen für das Radfahren zu begeistern. Sie bieten mehr Komfort, mehr Sicherheit und mehr Mobilität – alles, was Fahrradfreunde schätzen und lieben. Aber wir müssen nicht nur am großen Rad drehen, sondern an vielen kleinen Rädchen. Über Land und in den Städten.“

Die Teilnehmer hatten sichtlich Freude an der Radtour. Sträßer überlegt deshalb, häufiger gemeinsame Ausfahrten anzubieten. „Durch den informellen Austausch in lockerer Atmosphäre erhoffe ich mir weitere Impulse für die Stärkung des Radverkehrs im Kreis Mettmann. Gerne nehmen sicher auch die Kollegen in den Räten Verbesserungsvorschläge fürs Radwegenetz auf, damit täglich immer mehr Menschen nicht nur für kurze Strecken auf das Rad umsteigen. So kommen wir besser voran.“

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