Wülfrath: 18.000 Euro: Mitarbeiter der Sparkasse vereitelt Enkeltrick

Wülfrath: 18.000 Euro: Mitarbeiter der Sparkasse vereitelt Enkeltrick

Ein Mitarbeiter der Wülfrather Kreissparkasse hat jetzt eine Wülfratherin vor einem Schaden von 18.000 Euro bewahrt. Fast wäre die alte Dame auf den Enkeltrick hereingefallen, mit dem Verbrecher schon seit Jahren immer noch erfolgreich sind.

Die 83-jährige Wülfratherin wollte ihr gesamtes Guthaben vom Sparkassenbuch abheben. Warum jedoch – das dürfe sie den beiden hellhörig gewordenen Kreissparkassen-Mitarbeitern nicht verraten, berichtet Pressesprecher Lutz Strenger.

Nach viel gutem Zureden rückte die Dame dann doch den Grund der gewünschten Auszahlung heraus: Ihr Neffe befände sich in einer misslichen Lage und benötigte 18.000 Euro für eine eilige Anzahlung, da die erste Überweisung fehlgeschlagen sei. Seine etwas fremd klingende Stimme begründete der Neffe mit einer Erkältung. Ein Taxi hatte ihr der 'fürsorgliche‘ Neffe auch schon bestellt, das den Auftrag hatte, die Rentnerin hin und zurück zu fahren.

  • Die Maschen der Trickbetrüger

Die Kriminalpolizei in Mettmann wurde von den Mitarbeitern der Kreissparkasse hinzugezogen. Während des Gesprächs mit den Beamten und den Mitarbeitern der Kreissparkasse dämmerte der arglosen Rentnerin, dass sie beinahe dem berüchtigten Enkeltrick aufgesessen sei und gerade noch rechtzeitig vor großem finanziellen Schaden bewahrt wurde.

Die dringliche Empfehlung der Kriminalpolizei und der Kreissparkasse: Fragen Sie den Anrufer nach seiner Telefonnummer, um zurückzurufen. Im Zweifelsfall sollte man den richtigen Enkel oder Neffen versuchen, selbst anzurufen.

(wie)