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Zwei neue Fahrzeuge für die Willicher Feuerwehr

Feuerwehr : Zwei neue große „Werkzeugkästen“ für die Feuerwehr

(tre) Glänzend rot lackiertes Metall, gekränzt mit einer grünen Girlande, zieht die Blicke im Anrather Feuerwehrgerätehaus auf sich. „Heute werden zwei Fahrzeuge für die Bürger der Stadt Willich in den Dienst gestellt.

Für die Feuerwehr sind diese Fahrzeuge große Werkzeugkästen. Es ist eine gesetzliche Vorgabe, die örtliche Feuerwehr so auszustatten, dass diese leistungsfähig ihre Einsätze abarbeiten kann.“ Mit diesen Worten eröffnet  Robert Delvos, Leiter des Löschzuges Anrath, am Sonntag die feierliche Übergabe und Einsegnung von gleich zwei Fahrzeugen. Hinter dem Kennzeichen VIE-FW 292 verbirgt sich ein Hilfslöschfahrzeug (HLF) für den Löschzug Anrath. Nach Willich geht das Fahrzeug mit dem Nummernschild VIE-FW 190, wobei es sich um ein Löschfahrzeug (LF) handelt. Das alte LF in Willich wäre im nächsten Jahr 30 Jahre alt geworden. Fehlende Sicherheitseinrichtungen und veränderte Anforderungen machten eine Ersatzbeschaffung dringend notwendig. Das gilt auch für das HLF, das die Anrather Wehr einst vom Flughafen Düsseldorf übernommen hatte. „Jeder Cent ist gut angelegt. Es ist wichtig, dass unsere Feuerwehr bestens ausgestattet ist und vernünftig arbeiten kann. Es gilt, einen Brandschutzbedarfsplan zu erfüllen“, betont der stellvertretende Bürgermeister Guido Görtz.  Wobei das HLF mit 410.000 Euro zu Buche schlägt und das LF mit 404.000 Euro.

Beide Fahrzeuge wurden bei der Firma Rosenbauer in Brandenburg gebaut und von dort durch Löschzugkameraden aus Anrath und Willich in die Viersener Niederlassung überführt, wo zunächst Schulungen auf den beiden neuen Fahrzeugen stattfanden. Ob das LF mit seinem 3000 Liter Wasservermögen, Highpress-Löscher und Sonderlöschmitteln für Fett- und Metallbrände oder das HLF, das sowohl für technische Hilfeleistung als auch Brände eingesetzt werden kann und das über einen 2600 Litertank und einen 180 Liter fest verbauten Schaumtank samt Schaumzumischung verfügt, alles ist zum Schutze des Bürgers ausgelegt.

„Die an uns gestellten Aufgaben führen uns an die Grenzen des mach- und vertretbaren. Die Feuerwehr ist kein Verein, sondern eine Institution der Stadt Willich. Die Feuerwehr ist nicht vergleichbar mit den Schützen oder den Karnevalisten. Wir übernehmen gesetzlich vorgeschriebene Aufgaben, und das ehrenamtlich.“, hebt Metzer hervor. Der liebe Gott nutze die Hände der Feuerwehr, baut Metzer indes eine schöne Überleitung an die Segnung der beiden Fahrzeuge, die Pfarrer Markus Poltermann und sein evangelischer Amtskollege Rolf Klein gemeinsam vornehmen.